Stefanie Briec, Direktorin, Leiterin Vertrieb Nachfrage UK & INTL, FreeWheel
„Ich gehe davon aus, dass im Internet der Großteil des großen Geldes mit Inhalten verdient wird, genau wie im Rundfunk.“
Bill Gates äußerte sich 1996 in seinem Essay „ Content is King “ so, lange vor dem Aufstieg von Streaming-Diensten und Video-on-Demand (VOD). Die Entwicklung dieser Dienste verleiht seinen Worten jedoch mehr denn je Gültigkeit, da das Fernsehen nun einen Kreislauf erlebt.
Seitdem das lineare Fernsehen in den meisten Haushalten Einzug gehalten hat, liefert es hochwertige Inhalte, erzielt eine breite Reichweite und unterstützt konsumbasierte Werbung. Mit dem Aufkommen von digitalem Video verlagerte sich der Fokus des Werbeökosystems dann auf den Aufbau individueller Kundenbeziehungen durch Cookie-basiertes Targeting.
Da Drittanbieter-Cookies nun schrittweise abgeschafft werden, rückt die inhaltsbasierte Werbung offenbar wieder in den Mittelpunkt.
Gleichzeitig hat sich die Medien- und Unterhaltungslandschaft diversifiziert. Das Publikum hat rund um die Uhr Zugriff auf vielfältige Inhalte über eine Vielzahl von Geräten, Plattformen und Diensten – die Möglichkeiten sind grenzenlos.
Wie können überzeugende Inhalte es Rundfunkanstalten und Medienunternehmen ermöglichen, der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein und das „ richtige Geld “ von Werbetreibenden zu ergattern?
Digitale Plattformen und Tools