Im Jahr 2011 rief die Knight-Mozilla Foundation eine der weltweit ersten Partnerschaften ins Leben, um Open-Source-Innovationen im Journalismus zu fördern. Sie argumentierte, dass frei nutzbare Technologie für die Nachrichtenbranche einer der besten Wege sei, um eine angeschlagene Branche stärken.
Theoretisch klingen diese Synergien plausibel. Journalismus und Open-Source-Software weisen viele Gemeinsamkeiten auf. Die Akteure beider Disziplinen waren historisch gesehen weniger von proprietärer, gewinnorientierter Kontrolle motiviert, sondern vielmehr vom gemeinsamen Interesse am Gemeinwohl. Doch trotz dieser Gemeinsamkeiten und der Pioniere hält sich im Journalismus immer noch der Irrglaube, dass Eigenentwicklungen oder kommerzielle Lösungen die besten Wege seien, technologische Herausforderungen zu meistern.
Um dieses überholte Denken zu überwinden – und Redaktionen zu helfen, mit weniger Geld effizienter zu arbeiten – braucht der Journalismus eine Open-Source-Revolution. Hier sind fünf Gründe dafür:
Digitale Plattformen und Tools