Apples Datenschutzreform des Werbeidentifikators (IDFA) steht bevor. Das Update – voraussichtlich im Frühjahr – wird den Zugriff auf Apples In-App-Kennung unterbinden und damit das Tracking von Nutzern zu Werbezwecken ohne ausdrückliche Einwilligung ausschließen. Dies bedeutet, dass ein Großteil von Apples überproportional wertvoller iOS-App-Nutzerbasis über Nacht anonymisiert wird, was In-App-Targeting, Zuordnung und Monetarisierung erheblich beeinträchtigen wird.
Für App-Anbieter und Werbetreibende sind diese Nachrichten unerfreulich, insbesondere für diejenigen, die in App-Werbung investiert haben, um ähnlichen Veränderungen im Web-Ökosystem zu entgehen. Drittanbieter von Werbetechnologien suchen händeringend nach neuen Wegen, um an Nutzerdaten zu gelangen, während andere um die Entwicklung einer einzigen, alles überflüssigen Kennung wetteifern.
Eine universelle Ersatz-ID mag zwar kurzfristig eine logische Lösung sein, ist aber nicht der richtige Weg für eine bessere Zukunft – insbesondere für Publisher, die jetzt die Chance haben, den Status quo zu überwinden. Ohne universelle IDs können Publisher die Kontrolle über ihr wertvollstes Gut zurückgewinnen: ihre First-Party-Daten.
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