Die weltweite Verbreitung programmatischer digitaler Außenwerbung (DOOH) hat dazu geführt, dass Medieninhaber sich mit einer stetig wachsenden Anzahl von Supply-Side-Plattformen (SSPs) integrieren können.
Obwohl dies die weitere Verbreitung des programmatischen Einkaufs im Bereich Digital Out-of-Home (DOOH) gefördert hat, führte dieses rasante Wachstum zu Fragmentierung und immer längeren Prozessen. Die Einführung von Header-Bidding-Lösungen hat dazu beigetragen, diese Herausforderungen zu bewältigen.
Das einheitliche Auktionsframework, ein Eckpfeiler des programmatischen Online-Marketings, ermöglicht es Publishern, den Medienhandel zu optimieren und zu automatisieren und gleichzeitig den Ertrag zu steigern. Trotz dieser Vorteile und seiner nachgewiesenen Erfolgsbilanz in anderen Formaten wie Video, 55 % der Publisher haben Header Bidding eingeführt Mitte 2021 zögern einige immer noch, diese Lösung anzunehmen.
Medieninhaber nennen häufig zwei Gründe für Markteintrittsbarrieren. Erstens befürchten sie, noch nicht genügend Einnahmen von ihren programmatischen Partnern zu erzielen. Zweitens halten sie es für problematisch, dass ein Bieterverfahren die Situation weiter verschärfen könnte, da ihr Werbeinventar nicht ausverkauft ist.
Beide Reaktionen lassen sich darauf zurückführen, dass Medienunternehmen die Einführung von programmatischem DOOH für verfrüht halten, um die Vorteile einer Header-Bidding- Lösung voll auszuschöpfen. Die Nutzung dieses Auktionsmodells könnte Publishern jedoch tatsächlich helfen, höhere Erträge aus ihrem Inventar zu erzielen, unabhängig davon, wo sie sich in ihrer programmatischen DOOH-Strategie befinden.
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