Besuchen Sie einen der Digital Publishing Innovation Summits (DPIS) von The Innovation Experience und gewinnen Sie wertvolle Einblicke in die größten Hoffnungen der Verlagsbranche. Sie bekommen aber auch ein Gespür für ihre größten Ängste. Stammgäste haben vielleicht schon ein Muster in den übergreifenden Themen der einzelnen Gipfeltreffen erkannt, darunter „Monetarisierung Ihrer Inhalte durch neue Initiativen“, „Diversifizierung Ihrer Inhalte zur Steigerung von Traffic und Umsatzströmen“ und im Juli „Steigerung der Produktmonetarisierung durch bessere Zielgruppenansprache“. Verlage haben vor allem eines im Blick: den finanziellen Erfolg.
Offensichtlich ist die Aufrechterhaltung der Rentabilität ein wichtiges Anliegen für beliebig Für Verlage war die Lage jedoch noch etwas dringlicher. Mit der Digitalisierung des Verlagswesens hatten Unternehmen Schwierigkeiten, das passende Geschäftsmodell zu finden. Eine Zeit lang ermöglichte programmatische Werbung Verlagen, das werbefinanzierte Printmodell einfach online zu replizieren. Doch da immer mehr Verlage die leicht verdienten Einnahmen nutzten, führte ein Überangebot an Werbeflächen zu einem drastischen Rückgang der TKPs. Verlage reagierten auf die sinkenden Einnahmen mit mehr Werbung, und Leser wiederum mit Adblockern – ein Phänomen, das in den vergangenen Jahren in mehreren DPIS-Präsentationen thematisiert wurde.
Gleichzeitig schuf die Verbreitung von Inhalten ein paralleles Problem für Verlage. Nachdem sich soziale Medien als billige Quelle für einfache Klicks erwiesen hatten, setzten einige Verlage ihre Geschäftsmodelle auf die Plattform und gerieten nach jeder Algorithmusänderung von Facebook in Bedrängnis. Erfahrungsgemäß gewinnen Verlage aus der DPIS-Konferenz neue Strategien und Taktiken, um Plattformwechseln und anderen Bedrohungen ihrer Online-Einnahmequellen zu begegnen. Für viele Verlage sind dies jedoch nur vorübergehende Lösungen für ein grundlegendes Problem ihres Geschäftsmodells.
Digitale Plattformen und Tools