Laut einer neuen Studie des Pew Research Center bevorzugen junge Menschen das Lesen von Nachrichten gegenüber dem Ansehen. Auf die Frage nach ihrer bevorzugten Informationsquelle gaben 42 Prozent der 18- bis 29-Jährigen „Lesen“ an, 38 Prozent „Ansehen“ und nur 19 Prozent „Anhören“. Die Studie zeigte im Gegensatz dazu, dass ältere Generationen Nachrichten lieber ansehen als lesen. Obwohl jüngere Generationen stark von sozialen Medien abhängig sind, Artikel aufgrund kürzerer Aufmerksamkeitsspannen in kurzen Abschnitten lesen und häufig ihr Smartphone nutzen, hat ihnen die gleichzeitige Nutzung mehrerer Plattformen ermöglicht, ihre Lese- und Schreibfähigkeiten schnell zu verbessern. Unbestreitbar ist der Rückgang des Konsums von Zeitungen, Radio und Fernsehen, da sich die Generationen zunehmend dem Internet zuwenden. Positiv ist jedoch, dass der Nachrichtenkonsum insgesamt nicht das Ende der Kunst des Geschichtenerzählens oder der Information über die Welt bedeutet; lediglich die Form der Nachrichtenvermittlung wird sich verändern. Das Pew Research Center ist ein überparteiliches Forschungsinstitut, das die Öffentlichkeit über die Themen, Einstellungen und Trends informiert, die Amerika und die Welt prägen, und zwar durch Meinungsumfragen, demografische Forschung und andere Formen datengestützter Forschung.





