Peter Himler ist Gründer und Geschäftsführer von Flatiron Communications LLC, einer PR- und Digitalagentur mit Sitz in New York City. Das Unternehmen unterstützt aufstrebende und etablierte Organisationen dabei, die neuesten Kommunikationsinstrumente und -strategien optimal zu nutzen, darunter digitale Nachrichten, Social Media sowie Influencer- und Content-Marketing. Neben seiner Tätigkeit bei Flatiron schreibt Himler für Forbes.com über die Schnittstelle von Medien, Technologie und Marketing. Er ist außerdem Gründer und Herausgeber von „Adventures in Consumer Technology“, einer beliebten Medium-Publikation mit 47.000 Followern. Er ist in den sozialen Medien sehr aktiv und postet regelmäßig auf Twitter, Facebook, Instagram, Swarm, LinkedIn, WhatsApp und gelegentlich auch auf Snapchat.
Was hat Sie dazu bewogen, im Bereich Digital-/Medienverlagswesen zu arbeiten?
2005, nach meinem Ausstieg aus der Welt der großen Agenturen, kamen Weblogs gerade erst in Mode. Ich begann, einen Blog namens „The Flack“ zu schreiben, der sich auf die PR- und Medienbranche konzentrierte, um meine langjährige Erfahrung in diesem Bereich zu teilen. Ich habe es nie bereut.
Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?
Meine in New York ansässige PR- und Digitalagentur Flatiron Communications betreut gleichzeitig fünf bis sechs Kunden. Deren Betreuung hat für mich höchste Priorität. Darüber hinaus bin ich in den sozialen Medien, vor allem auf Twitter, aktiv und schreibe und redigiere für zwei Publikationen: The Flack und die Medium-Publikation „Adventures in Consumer Technology“.
Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Ich arbeite mit einem MacBook Pro, das an einen großen Monitor angeschlossen ist. Da das MacBook Pro nur wenige Anschlüsse hat, nutze ich ein Gerät, das als eine einzige Verbindung für zwei externe Festplatten, den Monitor, Lautsprecher, eine Webcam, den Router usw. dient. An Apps und Produktivitätstools verwende ich verschiedene Plug-ins und Chrome-Erweiterungen, darunter Grammarly, GetEmail.io, Newton Mail, ToutApp, MuckRack, Cision und andere. Hier ist ein Link zu einem Artikel von mir mit einigen nützlichen Tools:
https://flatironcomm.com/cool-tools-pr-trade/.
Wie lassen Sie sich inspirieren?
Da ich die Profile, denen ich auf Twitter und anderen Plattformen folge, sorgfältig auswähle, mangelt es mir nie an neuen Ideen, die über meine verschiedenen Bildschirme fließen. Das Zusammenspiel von Medien, Technologie und Marketing ist ein Thema, das ich aufmerksam verfolge, doch man kann die politischen Entwicklungen in den USA im vergangenen Jahr nicht ignorieren.
Was ist Ihr Lieblingszitat oder Ihr Lieblingstext?
Auch hier neige ich dazu, Material von denjenigen zu beziehen, denen ich folge – meist einflussreiche, qualitätsorientierte Journalisten von Medien wie The New Yorker, The New York Times, Washington Post und sogar einigen rein digitalen Seiten wie Daily Beast, Buzzfeed, Quartz und Vox.
Welches leidenschaftliche Problem beschäftigt Sie momentan?
Einer meiner Kunden ist die weltweit größte Organisation für Maschinenbauingenieure. Ihre Stiftung hat sich dem Gemeinwohl und der Rolle der Ingenieure dabei verschrieben. Unser Ziel ist es, auf ihre positiven und zukunftsweisenden Projekte aufmerksam zu machen.
Gibt es ein Produkt, eine Lösung oder ein Tool, das Ihrer Meinung nach gut zu Ihren digitalen Veröffentlichungsaktivitäten passt?
Die Nützlichkeit von Browsererweiterungen wie Grammar.ly ist unbestreitbar, aber es gibt viele weitere. Product Hunt ist eine hervorragende Quelle, um sich über Neuheiten und bemerkenswerte Tools zu informieren.
Haben Sie Tipps für ambitionierte Berufseinsteiger im Bereich digitales Publizieren und Medien?
Aktuell wird darüber diskutiert, welche Plattform man für seine Texte und redaktionellen Beiträge nutzen sollte. Auf dem Web Summit in Lissabon dieses Jahr hörte ich lautstarke Appelle, Plattformen wie Facebook, LinkedIn und Medium zu meiden, da man dort weder die Inhalte noch deren Monetarisierung besitzt oder kontrolliert. Ich denke, diese Argumentation hat durchaus ihre Berechtigung.