Adrian Welch ist Herausgeber von
e-architect.co.ukDreizehn Jahre lang war er Architekt – in Aberdeen, Manchester, London, Cambridge, Hongkong und Edinburgh.
Was hat Sie dazu bewogen, im Bereich Digital-/Medienverlagswesen zu arbeiten?
Ich wollte Wissen über die Architektur meiner Stadt (Edinburgh, Schottland) vermitteln, das im damals üblichen Standard-Buchformat (damals im Jahr 2000!) schnell veralten würde.
Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?
Meine Arbeit beginnt mit der Bearbeitung des E-Mail-Posteingangs, wo ich Nachrichten auswähle und administrative Aufgaben erledige. Sobald wir die Nachrichten ausgewählt haben, bearbeiten wir sie und veröffentlichen sie einzeln online. Wir suchen auch aktiv nach Nachrichten und durchforsten gelegentlich andere Webseiten, um sicherzustellen, dass wir die wichtigsten Meldungen für unsere Leser haben.
Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Wir nutzen WordPress, fastStone Resizer für Bilder und Outlook für E-Mails.
Was tust du, um dich inspirieren zu lassen?
Reisen. Ich besuche gerne bedeutende Gebäude auf der ganzen Welt und analysiere außerdem gerne, wie Städte funktionieren.
Was ist Ihr Lieblingstext oder Ihr Lieblingszitat?
Ich habe kürzlich ein Buch mit dem Titel „Städte sind gut für dich“ gelesen, das im Wesentlichen besagt, dass wir ohne Migration in die Städte den Klimawandel nicht rechtzeitig bewältigen können. Das ist ziemlich kontrovers, aber die Fakten scheinen für sich zu sprechen: Eine kritische Masse und Effizienz der Städte können die Umweltverschmutzung reduzieren, auch wenn das kontraintuitiv erscheint.
Welches leidenschaftliche Problem beschäftigt Sie momentan?
Klimawandel, insbesondere wie kann der Bausektor seinen Beitrag zur Reduzierung der Kohlenstoffemissionen leisten und generell weniger Material verbrauchen, weniger produzieren und weniger Abfall und Umweltverschmutzung verursachen?.
Gibt es ein Produkt, eine Lösung oder ein Tool, das Ihrer Meinung nach gut zu Ihren digitalen Veröffentlichungsaktivitäten passt?
Ja, WordPress. Wir sind vor etwa vier Jahren von Joomla umgestiegen, und es ist eine deutliche Verbesserung, auch wenn es noch nicht perfekt ist. Es ermöglicht ein wesentlich effektiveres Veröffentlichungssystem, in dem sich aktuelle Themen problemlos entfalten können.
Haben Sie Tipps für ambitionierte Berufseinsteiger im Bereich digitales Publizieren und Medien?
Konzentrieren Sie sich zunächst auf die Taxonomie und legen Sie dann von Anfang an Publikationsgrenzen fest, d. h. machen Sie sich eine realistische Vorstellung davon, was Sie veröffentlichen werden, und berücksichtigen Sie dabei typologische und geografische Einschränkungen.