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    Mark Glaser – Medienwandel

    Mark Glaser ist Gründer, Verleger und Chefredakteur von MediaShift und Idea Lab. Unternehmer, Autor, Redakteur, Berater, Vater, Sänger, Spaßvogel. Was hat Sie dazu bewogen, im Bereich Digital-/Medienverlagswesen zu arbeiten?
    Aktualisiert am: 1. Dezember 2025
    Vahe Arabian

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    Mark Glaser ist Gründer, Verleger und Chefredakteur von MediaShift und Idea Lab. Unternehmer, Autor, Redakteur, Berater, Vater, Sänger, Absurditätsmacher.

    Was hat Sie dazu bewogen, im Bereich Digital-/Medienverlagswesen zu arbeiten?

    Ich bin seit jeher Journalistin und Redakteurin und habe den Großteil meiner Karriere freiberuflich gearbeitet. Anfang der 2000er-Jahre schrieb ich eine Kolumne für die „Online Journalism Review“ der USC Annenberg School for Journalism. Darin berichtete ich über die Entstehung von Blogs und Podcasts und darüber, wie Blogger unter repressiven Regimen in Ländern wie Iran und Ägypten zu vertrauenswürdigen Informationsquellen wurden. Diese Arbeit faszinierte mich und inspirierte mich zur Gründung von MediaShift mit Unterstützung und Hosting durch PBS, einem Projekt mit Schwerpunkt auf digitalen Medien.

    Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?

    Ein typischer Arbeitstag bei MediaShift umfasst die Koordination aller Abläufe. Dazu gehört die Sicherstellung, dass werktags Inhalte veröffentlicht werden, inklusive der Überprüfung von Texten, Überschriften und mehr. Außerdem kümmere ich mich um unsere täglichen E-Mail-Newsletter und die Social-Media-Kampagnen. Wir betreiben auch ein Content-Studio, das ich mitleite. Aktuell arbeite ich an einem Audioprojekt für die Philanthropy University und unterstütze sie bei der Umwandlung von Videokursen in Audio-Podcasts. Darüber hinaus bieten wir wöchentliche Online-Schulungen an, deren Veröffentlichung und Bewerbung ich regelmäßig überprüfe. Ich moderiere und schreibe außerdem unseren wöchentlichen MediaShift-Podcast, der sich derzeit in der Sommerpause befindet, aber im August zurückkehrt. Da wir ein komplett virtuelles Unternehmen sind, findet wöchentlich ein redaktionelles Meeting per E-Mail statt. Ich helfe außerdem bei der Leitung unseres Eventproduktionsunternehmens mit, zu dem auch zwei bevorstehende Wochenend-Hackathons gehören: einer an der University of North Texas im Oktober und einer an der West Virginia University im November. Es gibt viel zu tun, und Langeweile kommt garantiert nicht auf!

    Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

    Mein Arbeitsplatz ist recht einfach: Ich arbeite mit einem großen iMac und nutze viel Google Docs, Gmail, Google Kalender und GChat, manchmal auch Skype. Für unsere Online-Schulungen verwenden wir BigMarker. Für Vertrieb und Rechnungsstellung nutze ich Zoho. Ich bin viel in sozialen Medien unterwegs, unter anderem auf Twitter, Facebook, LinkedIn und gelegentlich Instagram.

    Was tust du, um dich inspirieren zu lassen?

    Ich versuche, mir jede Woche eine Stunde Zeit zu nehmen, um mich intensiver mit einem Thema auseinanderzusetzen und es genauer zu betrachten, ohne mich von Ablenkungen, Technik usw. stören zu lassen. Normalerweise gehe ich mit Notizblock und Stift in die Bibliothek und denke einfach gründlich über etwas nach. Diese Stunde wird auch „Schultz-Stunde“ genannt, wie in [Referenz einfügen] beschrieben dieser ArtikelAuch der Besuch von Konferenzen und Medienveranstaltungen inspiriert mich, da ich neue Leute kennenlerne, erfahre, wie gut MediaShift dasteht, und Anregungen für neue Themenbereiche oder neue Geschäftsfelder erhalte.

    Was ist Ihr Lieblingstext oder Ihr Lieblingszitat?

    Ich habe eigentlich keine Favoriten.

    Welches leidenschaftliche Problem beschäftigt Sie momentan?

    Das größte Problem, mit dem ich mich momentan beschäftige, ist die mangelnde Aufmerksamkeit, die kleinere Nachrichtenverlage von den großen Tech-Plattformen wie Facebook, Google, Twitter und Snapchat erhalten. Ich habe zu diesem Thema private Gesprächsrunden mit Unterstützung verschiedener Medienstiftungen durchgeführt, und ich denke, das zeigt Wirkung. Unser nächstes Projekt wird die Gründung von Peer-Training-Gruppen für kleinere Verlage sein, damit diese sich gegenseitig unterstützen können.

    Gibt es ein Produkt, eine Lösung oder ein Tool, das Sie für ein gutes Design im Hinblick auf Ihre digitalen Veröffentlichungsbemühungen halten?

    Soweit ich weiß, nicht. Normalerweise gibt es eine Vielzahl an Tools und Produkten, die hilfreich sind, wenn man Zeit, Geld und Energie hat, sie zu erlernen. Wir nutzen Tools wie Google Analytics , Google DoubleClick for Publishers, Buffer (für Social Media), WordPress (für die Veröffentlichung) und andere, aber es ist schwierig, ein einziges Tool zu finden, das all unsere Probleme löst.

    Haben Sie Tipps für ambitionierte Berufseinsteiger im Bereich digitales Publizieren und Medien?

    Der Einstieg ins digitale Publizieren ist jetzt ideal, denn es werden kluge Köpfe gesucht, die ihr Handwerk verstehen und experimentierfreudig sind. Sie können nicht nur bei digitalen Verlagen – ob gewinnorientiert oder gemeinnützig – Fuß fassen, sondern auch ohne große Investitionen Ihre eigene Publikation oder Content-Plattform gründen. Alles hängt von Ihrer Leidenschaft und Ihrem Engagement ab. Wenn Sie eine tiefe Leidenschaft für ein Thema oder eine Idee haben, können Sie direkt loslegen und eine Website, einen Podcast, einen Social-Media-Feed oder eine Gruppe starten.
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