Verlage verabschieden sich zunehmend von monolithischen Systemen und wechseln zu flexiblen CMS-Plattformen.
Headless-CMS-Plattformen wurden speziell für die Anforderungen der Verlagsbranche entwickelt. Der Markt für Headless-CMS-Software soll von 1.193,9 Millionen US-Dollar im Jahr 2026 auf 9.159,4 Millionen US-Dollar im Jahr 2036 . 57 % der Nutzer berichten von verbesserter Personalisierung und einem optimierten Nutzererlebnis, während 41 % nach der Einführung hybrider CMS-Plattformen einen signifikanten ROI-Anstieg verzeichnen konnten. Obwohl diese Plattformen Omnichannel-Skalierbarkeit, Agilität und schnellere Bereitstellung bieten, ist nicht jedes Unternehmen mit einer entkoppelten Architektur zufrieden. Organisationen mit verschiedenen Interessengruppen bevorzugen ein anpassungsfähiges Framework mit geringerer operativer Komplexität und besserer redaktioneller Kontrolle. Dies führt zu einer kontinuierlichen Nachfrage nach hybriden Headless-Lösungen.
Unternehmen experimentieren mit hybriden Headless-CMS-Architekturen, die einen idealen Mittelweg darstellen: Sie bieten sowohl traditionelles Content-Management als auch API-gesteuerte Bereitstellung, ohne die redaktionelle Kontrolle einzuschränken. Hybride Ökosysteme bieten zwar oft die perfekte Balance zwischen Personalisierung und Flexibilität sowie zentralisierter Steuerung, bringen aber auch gewisse Nachteile mit sich, wie beispielsweise eine komplexere Integration und höhere Anforderungen an die Bereitstellung.
Hier kommt CoreMedia ins Spiel. Die als Enterprise-CMS- und DXP-Plattform konzipierte Lösung zielt darauf ab, die Content-Produktion und das Workflow-Management von Redaktions- und Marketingteams für große Marken zu vereinfachen. In dieser Analyse untersuchen wir die Funktionen, Stärken und Schwächen von CoreMedia genauer und bewerten, ob die Plattform die Herausforderungen und Erwartungen moderner Verlage ohne zusätzlichen technischen Aufwand bewältigt.
Was ist die CoreMedia Experience Platform?

CoreMedia positioniert sich als umfassende digitale Erlebnisplattform, die speziell für Umgebungen mit mehreren Standorten, mehreren Kunden, mehreren Kanälen und mehreren Sprachen sowie für operative Skalierbarkeit entwickelt wurde.
Von Omnichannel-Bereitstellung über Content-Management, personalisierte Nutzererfahrung, rollenbasierte Berechtigungen und hybride CMS-Funktionen bis hin zu API-basierter Flexibilität bietet CoreMedia Funktionen, die den Anforderungen von Unternehmen mit komplexen redaktionellen Workflows gerecht werden. Der Funktionsumfang spielt zwar eine entscheidende Rolle bei der Wahl der richtigen Plattform für große Marken, der eigentliche Wettbewerbsvorteil liegt jedoch darin, wie diese Funktionen nahtlos zusammenarbeiten und die Fragmentierung reduzieren.
Das zentralisierte Ökosystem der Plattform ermöglicht die Verwaltung von Inhalten, Workflows, Personalisierung und Veröffentlichung über eine einzige Plattform. Dank traditioneller CMS-Funktionen und API-basierter Integrationen lässt sich derselbe Inhalt über eine Vielzahl von Kanälen wie Kundenportale, Apps, Websites, Digital Signage und Social Media veröffentlichen. Diese Flexibilität und Zukunftsfähigkeit eignen sich für große Unternehmen mit komplexen Veröffentlichungsanforderungen. Allerdings erfordert diese Flexibilität eine enge Zusammenarbeit der Teammitglieder über verschiedene Abteilungen hinweg.
Zu den weiteren Funktionen gehören DXP-Funktionen wie Zielgruppensegmentierung und Personalisierung, die Marken dabei helfen, relevante Inhalte zu erstellen, die ihre Zielgruppe ansprechen. Darüber hinaus unterstützen KI-gestützte Copiloten und Playbooks die Inhaltsempfehlung, die Inhaltserstellung und Workflows.
CoreMedia genießt das Vertrauen führender Marken wie Max Mara, Emerson, Hoka, The North Face, ABC (Australian Broadcasting Corporation), MTV Oy, Penguin Random House und der Funke Medien Gruppe. Der breite Funktionsumfang bietet Unternehmen, die über die grundlegende Content-Verwaltung hinausgehen möchten, einen Wettbewerbsvorteil. Für Organisationen mit einfachen operativen Anforderungen ist CoreMedia jedoch möglicherweise nicht die optimale Lösung.
Funktionen der CoreMedia Experience Plattform
1. Hybrides Headless-Framework
Mit CoreMedia sind Marken nicht mehr auf Headless- oder traditionelle CMS-Plattformen beschränkt. Über dieselbe Benutzeroberfläche können Unternehmen konventionelle Web-Erlebnisse, serverseitiges Rendering sowie API-gesteuerte Inhaltsbereitstellung und GraphQL nutzen. Für Redaktionsteams ohne technische Vorkenntnissezur Verfügung. Gleichzeitig können die Teams dieselben Inhalte über API-Integration auf verschiedensten Plattformen bereitstellen, darunter Websites, Apps, E-Commerce-Kanäle und andere Portale. Diese Flexibilität ermöglicht es Unternehmen, Modernisierungsstrategien schrittweise umzusetzen und dabei die bestehenden Systeme zu nutzen, anstatt das digitale Ökosystem grundlegend umzustrukturieren.
2. Omnichannel-Content-Publishing
Dies reduziert die operative Komplexität für Unternehmen, die große Mengen an Inhalten auf verschiedenen Plattformen verwalten müssen. Anstatt Inhalte für jeden Kanal einzeln zu erstellen, können sie zentral über die Infrastruktur für mehrere Kanäle genutzt werden. Die nahtlose Integration mit E-Mail-Marketing-Tools, sozialen Medien und E-Commerce-Lösungen optimiert den Veröffentlichungsprozess und trägt zur Konsistenz der Marken bei. Gleichzeitig werden die Bereitstellung und Durchführung von Kampagnen beschleunigt.
Dieses Merkmal fiel einem der Kunden, Jaakko Inkinen von MTV, besonders auf
Er sagte: „Unsere Journalisten haben so viel Content zu erstellen, dass sie durch Veröffentlichungsverzögerungen nicht ausgebremst werden dürfen. Mit CoreMedia können sie Inhalte in der Geschwindigkeit und Frequenz erstellen und veröffentlichen, die sie benötigen.“
3. Modulares Inhaltsökosystem
Die modulare Struktur ermöglicht die Wiederverwendung, Zusammenstellung und sogar Personalisierung aller Webseitenelemente wie Überschrift, Banner, Bilder und Produktbeschreibungen für andere Plattformen. Wird ein Element geändert oder aktualisiert, werden die Änderungen automatisch auf allen Plattformen mit demselben Inhalt übernommen. Teams können Module zudem basierend auf der Customer Journey, den Zielgruppenanforderungen oder dem Standort.
4. KI-Unterstützung

CoreMedia verfügt über einen integrierten Co-Piloten namens CoreMedia KIO, der Redakteure bei einer Vielzahl zeitaufwändiger Aufgaben unterstützt, wie z. B. Inhaltserstellung, Umformulierung, Suchmaschinenoptimierung, Übersetzung, Metadaten, Bildverschlagwortung und Aufbereitung von Inhalten für die Bedürfnisse des Publikums, ohne dabei die redaktionelle Kontrolle und Aufsicht zu beeinträchtigen.
Nutzer müssen nicht zwischen verschiedenen Bereichen wechseln, um Aufgaben zu erledigen. Über die dialogbasierte Schnittstelle der Plattform können Redakteure ihre Ziele dem Co-Piloten in natürlicher Sprache beschreiben. Dieser unterstützt sie präzise bei der Erledigung aller Aufgaben, wie z. B. Content-Erstellung, SEO oder Bild-Tagging. Um Genauigkeit zu gewährleisten und die Markenidentität zu wahren, ist die redaktionelle Kontrolle unerlässlich. Redakteure können ihr wertvolles Feedback direkt über die Chat-Oberfläche geben und vor der Veröffentlichung die finale Freigabe erteilen.
Der KI-Assistent unterstützt Teams außerdem bei Aufgaben wie Personalisierung, Experimenten und Leistungsanalysen und hilft ihnen so, die digitalen Erlebnisse über dieselbe dialogbasierte Schnittstelle zu optimieren. Bei wiederkehrenden Aufgaben, die mehr Zeit in Anspruch nehmen und Konsistenz erfordern, können Nutzer einfach benutzerdefinierte KI-Playbooks speichern und später wiederverwenden.
5. Redaktionelle Richtlinien
Bei der Verwaltung großer Inhaltsmengen spielt die Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle. Die leistungsstarken, integrierten redaktionellen Workflows und rollenbasierten Berechtigungen von CoreMedia unterstützen Unternehmen bei der effizienten Abwicklung umfangreicher Content-Prozesse. Auch ohne technisches Fachwissen können verschiedene Abteilungen synchron arbeiten, Inhalte bearbeiten, verwalten, personalisieren und direkt im redaktionellen Arbeitsbereich der Plattform, CoreMedia Studio, veröffentlichen.
Die Arbeitsabläufe können an die spezifischen Anforderungen der Organisation angepasst werden. Jedes Teammitglied hat klar definierte Verantwortlichkeiten und es gibt eindeutige Genehmigungsprozesse.
Innerhalb des Studios können Redakteure per Drag & Drop Komponenten einfügen und vor der Veröffentlichung eine Vorschau der Darstellung auf verschiedenen Geräten anzeigen. Von der Planung der Veröffentlichung über die Aktualisierung von Inhalten auf allen Kanälen und die Personalisierung bis hin zur Archivierung irrelevanter Inhalte – das Content-Lifecycle-Management optimiert Prozesse und steigert die Effizienz. Darüber hinaus unterstützt die Plattform Lokalisierungs- und Übersetzungs-Workflows, die Redaktionsteams helfen, ihre globale Reichweite zu vergrößern.
6. Erweiterte Personalisierung und Experimentiermöglichkeiten

Die fortschrittlichen Personalisierungs- und Zielgruppensegmentierungsfunktionen von CoreMedia stellen sicher, dass Inhalte den Anforderungen moderner Nutzer gerecht werden – basierend auf deren Absicht, geografischem Standort, Verhaltensmustern, Customer Journeys und Präferenzen. KI-gestützte Personalisierungstools unterstützen die erweiterte Segmentierung, analysieren das Nutzerverhalten in Echtzeit, geben Empfehlungen für Inhalte und Produkte und passen das Nutzererlebnis kanalübergreifend an. Marken können ohne Programmierkenntnisse Überschriften, Inhaltsvarianten, Banner, Seitenlayouts und andere Elemente der Nutzererfahrung kontinuierlich per A/B-Test optimieren. Dieser performanceorientierte, strategische Ansatz ermöglicht es Teams, fundierte Entscheidungen auf Basis von Daten statt auf Vermutungen zu treffen.
7. Digitales Asset-Management (DAM)
Nicht nur Inhalte, sondern alle Arten digitaler Assets, darunter Videos, PDFs, Dokumente und andere Mediendateien, können von Teams mithilfe leistungsstarker DAM-Integrationen direkt im CMS organisiert und verwaltet werden. Über Tags, Kategorien oder Berechtigungen greifen Teams auf die Assets im zentralen Repository zu. Die zentrale Aktualisierungsfunktion reduziert den manuellen Aufwand für das Hochladen und Aktualisieren von Inhalten für verschiedene Kanäle. Teams können zudem Funktionen zur Antwortübermittlung und Medienoptimierung nutzen.
8. API-zentrierte Integration
CoreMedia ist eine API-basierte Plattform, die Unternehmen mit einer robusten digitalen Infrastruktur dabei unterstützt, abteilungsübergreifende Arbeit flexibel zu managen. Über APIs und GraphQL synchronisiert sie sich mit CDP, Analysesystemen, CRM-Systemen, E-Commerce- oder Automatisierungsplattformen und bietet Marken so einen umfassenden Überblick über ihre Abläufe. Zudem spart sie wertvolle Zeit von Teams, verhindert Datensilos und ermöglicht Marken einheitliche digitale Erlebnisse. Um dieses Potenzial voll auszuschöpfen, benötigen Marken einen fortschrittlichen digitalen Technologie-Stack, der Workflows in vernetzten Ökosystemen aufrechterhält.
9. Governance und Sicherheit auf Unternehmensebene
Bei Marken im Enterprise-Bereich dürfen weder Compliance-Standards noch Performance Kompromisse eingehen. CoreMedia verfügt daher über eine leistungsstarke AWS-Cloud-Infrastruktur mit CDN-Integration und erfüllt höchste DSGVO- und ISO-Compliance-Standards (CoreMedia ist nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert). Dies gewährleistet Skalierbarkeit, Sicherheit und zuverlässigen Betrieb. Neben der AWS-Cloud-Infrastruktur unterstützt CoreMedia auch andere Hyperscaler, On-Premises-Lösungen, Private Clouds, europäisches Hosting und hybride Bereitstellungsmodelle. So erhalten Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Infrastruktur und die Anforderungen an den Datenstandort.
CoreMedia bewältigt Traffic-Spitzen, sorgt für kurze Ladezeiten und höchste Performance und unterstützt damit große Unternehmensumgebungen mit globalem Content-Management.
Auch CoreMedia KIO bietet diese Flexibilität bei der Bereitstellung. Unternehmen können ihr bevorzugtes LLM-System zur Integration auswählen, darunter OpenAI, Azure OpenAI, Anthropic oder ein eigenes Modell. Die Bereitstellung ist cloudunabhängig, auch On-Premises, möglich und gewährleistet so volle Kontrolle über den Datenschutz.
Kontoeinrichtung und Onboarding
Im Gegensatz zu anderen schlanken CMS-Plattformen ist der Onboarding-Prozess von CoreMedia nicht für die eigenständige Nutzung ausgelegt. Die Struktur ist primär auf die Anforderungen großer Unternehmen ausgerichtet. Der Onboarding-Prozess beschränkt sich nicht auf die Kontoerstellung. Er umfasst die Konfiguration von Workflows, die Verwaltung rollenbasierter Berechtigungen und die Einrichtung von Inhaltsstrukturen. Redakteure benötigen für die vollständige Einrichtung die Unterstützung von Administratoren, Entwicklern, technischen Teams und Integrationsspezialisten. Diese implementierungsintensive Einrichtung spiegelt die Positionierung auf Unternehmensebene wider, führt aber oft zu einem komplexen Prozess. Obwohl der Prozess Flexibilität und Kontrolle bietet, stellt er für Teams mit begrenzten Ressourcen eine steile Lernkurve dar.
Obwohl die Benutzer Unterstützung durch geführte Sitzungen, Handbücher und Dokumentationen für die Erstellung von Inhalten, die Definition von Veröffentlichungs-Workflows oder das Hochladen von Assets erhalten, mag der Prozess für Teams, die eine sofort einsatzbereite Lösung und eine schnellere Bereitstellung suchen, aufwendig erscheinen.

CoreMedia KIO unterstützt die Nutzer bei diesem Prozess. Anstatt Handbücher zu lesen, können sie einfach die dialogbasierte Benutzeroberfläche nutzen und häufig gestellte Fragen direkt in der Plattform stellen, beispielsweise „Wie richte ich einen Lokalisierungs-Workflow ein?“ oder „Wie importiere ich ein Bild aus meinem DAM?“. Der KI-Assistent beantwortet die Fragen, klärt Unklarheiten und hilft den Nutzern, die Aufgaben mit minimalen Unterbrechungen zu erledigen.
Anmelden und Authentifizierung
- Um das Konto einzurichten, muss Ihnen der Administrator eine Anmelde-URL bereitstellen.
- Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich anzumelden. Je nach den Ihren Sicherheitsanforderungen entsprechenden Authentifizierungsmethoden können Sie sich per Benutzername, Passwort, SSO, Azure AD-Integration oder Okta-Integration anmelden.
- Klicken Sie auf die Anmeldeoption. Nach der Authentifizierung können Sie auf das CoreMedia Studio-Dashboard zugreifen.
Hinzufügen neuer Benutzer und Verwalten von Zugriffsrechten
- Auf dem Studio-Dashboard finden Sie die Administrationsoption im Navigationsbereich auf der linken Seite.
- Von hier aus können Administratoren eine Vielzahl von Funktionen ausführen, darunter das Hinzufügen/Bearbeiten von Benutzern, das Zuweisen von Rollen, das Gewähren von Zugriffsrechten und rollenbasierten Berechtigungen.
- In der Benutzerverwaltungsoberfläche können Sie auf „Benutzer erstellen“ oder die Option „+ Neuer Benutzer“ klicken.
- Im nächsten Schritt müssten Sie Ihren Benutzernamen, Ihren vollständigen Namen, Ihr Passwort und gegebenenfalls auch die Single Sign-On-Daten eingeben.
- Änderungen speichern.
- Im Benutzerprofil finden Sie die Optionen Rollen, Berechtigungen und Gruppen.
- Sie können Berechtigungen und Zugriffsrechte entsprechend den Verantwortlichkeiten von Teams erhalten, z. B. für das Erstellen, Bearbeiten und Veröffentlichen von Inhalten, und sogar rollenbasierte Arbeitsabläufe von hier aus erstellen.
- Sie können hier auch Gruppen konfigurieren.
- Klicken Sie auf „Änderungen speichern“, um den Vorgang abzuschließen.
Einrichtung von Inhaltsarchitektur und Arbeitsabläufen
- Die Inhaltsstruktur kann entsprechend den spezifischen Anforderungen von Organisationen konfiguriert werden.
- Dies wird im Wesentlichen von Administratoren und dem Entwicklerteam durchgeführt.
- Mithilfe des Blueprint-Frameworks können Teams den Inhaltstyp konfigurieren, von Landingpages über Blogs und Artikel bis hin zu Bannern.
- Benutzer können außerdem das Genehmigungskettensystem, die Metadaten und die Verschlagwortung anpassen.
- Die Arbeitsabläufe, wie z. B. Entwurf, Überprüfung, Genehmigung und Veröffentlichung, können ebenfalls konfiguriert werden.
Verbindung des Frontends mit der Inhaltsbereitstellung
- Wenn Sie CoreMedia sowohl als Headless- als auch als Digital Experience Platform nutzen und dieselben Inhalte über mehrere Kanäle bereitstellen möchten, können Sie das Frontend, wie z. B. Websites, Apps oder E-Commerce-Plattformen, mit der Bereitstellungsumgebung verbinden.
- Diese Verbindung wird je nach Ökosystem der Marke über APIs, React-Apps oder eine Vorschaukonfiguration hergestellt.
- CoreMedia bietet außerdem eine Live-Vorschau und visuelle Bearbeitungsmöglichkeiten, die Teams dabei helfen, zu überprüfen, wie die Inhalte den Benutzern auf Desktop-Computern, Tablets, Mobiltelefonen oder anderen Headless-Geräten angezeigt werden.
Migration von Inhalten und digitalen Assets auf die Plattform
- Wenn Sie bereits ein herkömmliches CMS besitzen und die Inhalte, Artikel, Bilder, Videos und andere Assets zu CoreMedia migrieren möchten, können Sie dies mithilfe von Import-Tools tun.
- Externe DAM-Systeme müssen vor dem Start der Synchronisierungs-Workflows angeschlossen werden.
Anpassen des Editor-Arbeitsbereichs
- Nach der Einarbeitung müssen die Redakteure keiner festgelegten Struktur folgen und können den Arbeitsbereich nach ihren Vorlieben und Anforderungen personalisieren.
- Über das Benutzermenü des Dashboards können Redakteure die bevorzugte Sprache, Layouts, Benachrichtigungen, Lesezeichen und mehr personalisieren.
- Dies gewährleistet redaktionelle Schnelligkeit und Effizienz und bietet ihnen die Freiheit, nach ihren Vorstellungen und Zielen zu arbeiten.
Erste Schritte mit dem CoreMedia-Dashboard
CoreMedia Studio ist das browserbasierte Dashboard im CoreMedia Content Cloud-Konto. Diese Redaktionsoberfläche wurde für Administratoren, Content-Ersteller und Marketingfachleute entwickelt und dient als zentrale Anlaufstelle für den gesamten Workflow – von der Erstellung über die Bearbeitung und Organisation bis hin zur Freigabe und Veröffentlichung. Dank dieser Lösung vermeiden Sie den Einsatz mehrerer externer Tools, da Kernfunktionen wie Content-Management, Workflow-Management, Analysen und SEO an einem Ort vereint sind.
Neben den Funktionen ist es wichtig, den Arbeitsbereich an die betrieblichen Anforderungen, Benutzerrollen und Arbeitsabläufe anzupassen. Nach dem Anmelden haben Sie Zugriff auf diese Funktionen.
1. Omni-Channel-Dashboard mit Zeitreise-Vorschauen
Das Omni-Channel-Vorschausystem der Dashboards ermöglicht es Redakteuren, die Darstellung ihrer Inhalte auf verschiedenen Plattformen zu überprüfen, darunter Websites, Smartphones und Tablets, Apps, Digital Signage und sogar JSON-/Headless-Renderings. Da keine separate Prüfumgebung für verschiedene Plattformen benötigt wird, können Benutzer nahtlos innerhalb des Dashboards zwischen diesen Vorschauen wechseln.
Die Validierung von Layouts und die Sicherstellung einer konsistenten Designgestaltung werden durch die „Zeitreise“-Vorschau noch einfacher. Redakteure können geplante Inhalte vor der Veröffentlichung prüfen und validieren. Teams können hier die visuelle Darstellung von Seiten, Bannern und Kampagnen überprüfen, die in der Zukunft oder nach geplanten Veröffentlichungsaktionen erscheinen sollen. Durch die Simulation zukünftiger Veröffentlichungsbedingungen können Redakteure Konfigurationsfehler, fehlende Elemente und Layoutprobleme schnell erkennen.
Dieser Ansatz eignet sich gut für koordinierte Multi-Channel-Veröffentlichungsaufgaben, Produkteinführungen, regionale Werbeaktionen oder Feiertagskampagnen.
2. Inhaltsbearbeitung und Layoutverwaltung

Das Dashboard verfügt über einen WYSIWYG-Inhaltseditor mit intuitiver Bedienung. Redakteure können so Inhaltsblöcke schnell prüfen und Seitenelemente, Überschriften und Artikel direkt bearbeiten, ohne einzelne Backend-Formulare öffnen zu müssen.
Für eine optimale Benutzerfreundlichkeit bietet das CoreMedia-Dashboard auch eine Drag-and-Drop-Funktion. Redakteure können die visuelle Anordnung ändern, indem sie Inhaltsblöcke und Layoutelemente per Drag & Drop verschieben. Die CMS-Plattform unterstützt das direkte Hochladen verschiedener Dateitypen, darunter Word-Dokumente, Mediendateien, Videos und Bilder.
Eine Kundin, Marjori Blaske, Digital Marketing Manager bei InSinkErator, hob hervor, wie diese Funktion die Effizienz steigert: „Eine der Funktionen, die ich besonders schätze, ist, dass man ein einzelnes Bild hochladen und es automatisch für verschiedene Bildschirmgrößen zuschneiden lassen kann. Das spart enorm viel manuelle Arbeit, und wir sind nicht mehr auf das Designteam für jede Anpassung angewiesen – es funktioniert einfach.“
Redakteure können Seiten mithilfe vordefinierter Layouts und vordefinierter Inhaltsbereiche erstellen und verwalten, wodurch der Wechsel zwischen Stilen und Formaten in einer No-Code-Umgebung vereinfacht wird. Für die Erstellung neuer Vorlagen oder Komponenten mit dem Blueprint-Framework ist weiterhin die Unterstützung von Entwicklern erforderlich.
3. Digitales Asset-Management
Das integrierte Digital-Asset-Management-System vereinfacht wiederkehrende Arbeitsabläufe und optimiert die Organisation. Nutzer können hier verschiedene Dateitypen wie Dokumente, Bilder, Videos und andere Mediendateien verwalten. Das System unterstützt die automatische Konvertierung von Assets in unterschiedliche Dateiformate und Seitenverhältnisse für vielfältige Anwendungsfälle. Eine zentrale Funktion ist die semantische Suche. Sie ermöglicht es Redakteuren, Inhalte anhand von Bedeutung und Kontext zu finden, anstatt sich auf exakte Stichwortübereinstimmungen zu verlassen. So können Redakteure beispielsweise nach „Bildern für die Sommerkampagne“ suchen, um relevante Assets zu finden, ohne bestimmte Stichwörter erraten zu müssen.
Die Plattform bietet außerdem weitere Funktionen, darunter die Erstellung mehrerer Medienversionen aus einem einzigen Repository, das Zuschneiden und Bearbeiten von Bildern sowie die einfache Wiederverwendung von Assets über verschiedene Kampagnen hinweg.
4. Personalisierung

CoreMedia bietet ein spezielles Personalisierungs-Dashboard mit erweiterten Funktionen. Es analysiert das Nutzerverhalten und passt Inhalte dynamisch an vordefinierte Parameter wie Kundenaktionen, Standort oder Interaktionsmuster an. Das System kann Zielgruppensegmente anhand von Parametern wie Warenkorbaktivität, Klickverhalten oder Suchintention trennen und organisieren. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, Entwickler in die Erstellung hochgradig zielgerichteter Kundenerlebnisse einzubinden.
Zudem bietet das CMS Unterstützung für die Persona-Simulation. Redakteure können damit verschiedene Kundenprofile und Zielgruppen simulieren und so die Darstellung von Inhalten für unterschiedliche Gruppen überprüfen. Nutzererfahrungen lassen sich anhand spezifischer Verhaltensweisen und Segmentierungen wie z. B. für besonders wertvolle Kunden, Regionen oder Erstnutzer in der Vorschau anzeigen. Entsprechend der ausgewählten Segmente aktualisiert das Dashboard dynamisch alle Vorschauen, sodass Redakteure die personalisierten Nutzererfahrungen vor der Veröffentlichung validieren können.
5. SEO-, Analyse- und KI-Optimierung

CoreMedia bietet ein voll funktionsfähiges Analyse-Dashboard, mit dem Redakteure die Performance von Nutzererlebnissen, Kampagnen und einzelnen Inhalten über verschiedene Kanäle hinweg verfolgen können. Zu den zusätzlichen Funktionen gehören A/B-Tests, die Content-Experimente zur Erfolgsmessung ermöglichen.
Die integrierten SEO-Management-Tools verbessern die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen und bieten eine zentrale Stelle zur Konfiguration von Meta-Feldern, URLs, Sitemaps und Indexierungsregeln. Unvollständige Felder lösen Warnmeldungen aus und gewährleisten so die Einhaltung der Optimierungsstandards.
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist der integrierte KI-Copilot CoreMedia KIO, der Redakteuren hilft, Metadaten zu generieren, Inhalte zu optimieren, zusammenzufassen und umzuschreiben sowie wiederkehrende Aufgaben zu erleichtern.
6. Workflow-Management und operative Widgets
Um Konsistenz, Qualitätskontrolle und Compliance vor der Veröffentlichung von Inhalten zu gewährleisten, verfügt CoreMedia über ein umfassendes Workflow-Management-System. Veröffentlichungs-Workflows können direkt, nach einem Zeitplan oder über genehmigungsbasierte Workflows ausgelöst werden, während Aufgaben automatisch bestimmten Managern basierend auf Benutzerrollen und Berechtigungen zugewiesen werden.
Organisationen können detaillierte Zugriffsebenen erstellen und so den Zugriff auf Aktionen und Verantwortlichkeiten wie Erstellen, Bearbeiten, Genehmigen und Veröffentlichen steuern. Dies trägt zur Transparenz bei und schafft eine klare Entscheidungskette. Auch die Lokalisierung wird durch einen integrierten Übersetzungsworkflow vereinfacht.
Die Dashboard-Widgets von CoreMedia lassen sich so konfigurieren, dass sie verschiedene Datenpunkte anzeigen. Nutzer können Benachrichtigungen zu geplanten Aufgaben, Aufträgen, Genehmigungen oder Veröffentlichungsproblemen erhalten. Aktive Aufgaben wie Genehmigungs- und Übersetzungsanfragen, ausstehende Prüfungen und geplante Releases werden in der Benutzeroberfläche mithilfe von Widgets dargestellt. Häufig verwendete Assets, Kampagnen und Seiten können über Lesezeichen und Schnellzugriffsverknüpfungen angeheftet werden. Statusanzeigen und Workflow-Benachrichtigungen helfen, den Fortschritt zu verfolgen, ohne dass externe Projektmanagement-Tools erforderlich sind.
7. Anpassungs- und Erweiterungsoptionen
Jedes Element des Dashboards lässt sich an die Anforderungen verschiedener Arbeitsabläufe anpassen. Dank spezieller Erweiterungen und Plugins können nahezu alle Elemente der Benutzeroberfläche, Workflow-Einstellungen und das Verhalten der Schnittstelle individuell modifiziert werden. Entwickler können das System über APIs, benutzerdefinierte Integrationen und Marketplace-Add-ons erweitern und so ein effizientes und koordiniertes Arbeiten für Administratoren, Marketingfachleute und regionale Publisher gewährleisten. Die maßgeschneiderten Schnittstellen sind optimal auf die jeweiligen Bedürfnisse und Verantwortlichkeiten abgestimmt.
Anpassungsfunktionen
1. Inhaltsmodelle
Die Inhaltsstruktur von Bannern muss sich grundlegend von Landingpages, Produktseiten oder Artikeln unterscheiden. Publisher können die CoreMedia Content Cloud nutzen, um die Inhaltsstruktur an ihre betrieblichen Bedürfnisse anzupassen. Die Plattform ermöglicht die individuelle Gestaltung der Content-Architektur für jede Branche, darunter Medienunternehmen, E-Commerce-Marken, Produktionsunternehmen, Finanzdienstleister und Marketingteams. Vorlagen, Inhaltsblöcke, Banner, Call-to-Action-Elemente und Hero-Bereiche lassen sich kanalübergreifend wiederverwenden und durch benutzerdefinierte Elemente ergänzen. Teams können spezifische Felder und Metadaten hinzufügen sowie verschiedene operative Workflows konfigurieren. Dies ist besonders nützlich für Marken, die Omnichannel-Strategien verfolgen und eine strenge Governance benötigen.
2. Redaktionelle Struktur und rollenbasierte Arbeitsabläufe
Während sich Redaktionsteams auf die Erstellung von Inhalten und die Planung von Veröffentlichungen konzentrieren, benötigen Marketingteams möglicherweise kampagnenbasierte Workflows. Die redaktionelle Umgebung lässt sich an die Rollen und Verantwortlichkeiten der verschiedenen Teammitglieder anpassen, darunter Administratoren, Redaktions-, Marketing- und Lokalisierungsteams. Jeder Aspekt des redaktionellen Arbeitsbereichs CoreMedia Studio, einschließlich Widgets, Navigationsleisten, Benutzeroberflächen, Genehmigungsprozesse und Übersetzungs-Workflows, kann individuell angepasst werden. Zur Gewährleistung der Genauigkeit ist jedoch eine administrative Überwachung erforderlich.
3. Visuelle Erlebnisse
Auch wenn den Redaktionsteams die technischen Kenntnisse fehlen, lässt sich das visuelle Erscheinungsbild ohne Eingreifen des Entwicklerteams konfigurieren. Mithilfe von Drag-and-Drop-Steuerelementen können Redakteure das Design von Kampagnen, Layouts, Bannern und anderen Komponenten neu anordnen und beliebig experimentieren.
4. Omnichannel-Anzeigeeinstellungen

Teams können sogar die Darstellung von Inhalten auf verschiedenen Kanälen wie Websites, Apps und E-Commerce-Plattformen personalisieren und sich auf kanalspezifische Nutzererlebnisse konzentrieren. Sie können mit Layouts experimentieren und diese entsprechend der Denkweise und den Absichten der Konsumenten optimieren. Wichtig ist jedoch die Koordination zwischen den Teams, um ein einheitliches Gesamterlebnis zu gewährleisten.
5. Kundensegmentierung und Kundenerlebnisse
Von Bannern über Content-Erlebnisse bis hin zu Produktempfehlungen – alles lässt sich individuell an die Customer Journey anpassen. So können Redaktionsteams die Informationsflut bewältigen und genau das liefern, was Kunden benötigen. Um das Kundenerlebnis zu optimieren, stehen Persona-Simulationen und Journey-Tests zur Verfügung. Diese ermöglichen es Teams, die personalisierte Customer Journey vor der Veröffentlichung der Inhalte genau zu verstehen und ihre Targeting-Strategien entsprechend anzupassen.
6. KI-Workflow-Architektur
CoreMedia KIO, der integrierte Co-Pilot von CoreMedia, unterstützt Teams bei verschiedenen Aufgaben wie Content-Erstellung, Zusammenfassung, SEO und Workflow-Automatisierung. Der entscheidende Unterschied liegt nicht nur in der Anbindung von Drittanbieter-Tools, sondern auch in der Unabhängigkeit von einem bestimmten LLM. Unternehmen können das für CoreMedia KIO vorgesehene LLM frei wählen, darunter OpenAI, Azure OpenAI, Anthropic oder ein eigenes Modell, und erhalten so die volle Kontrolle über die KI-Infrastruktur der Plattform.
Preisgestaltung
CoreMedia arbeitet mit einem abonnementbasierten Modell, dessen Bedingungen in einem Bestellformular festgehalten sind. Die Preisgestaltung richtet sich nach Kapazität und Verbrauch und nicht nach Benutzerlizenz, wodurch sie für Unternehmenseinsätze planbar und skalierbar ist.
Die bereitgestellte Infrastruktur und Kapazität werden an Ihren tatsächlichen Datenverkehrsbedarf angepasst, zusammen mit modularen Erweiterungen, die die Plattform nur dort erweitern, wo es nötig ist – von Handel und Personalisierung bis hin zu KI-gestützten Content-Operationen.
Speicherplatz, Bandbreite und zusätzliche Umgebungen sind als transparente, verbrauchsabhängige Optionen ohne versteckte Kosten verfügbar. Bevor wir Ihnen ein Angebot unterbreiten, analysiert CoreMedia Ihre spezifischen Anforderungen mit einem spezialisierten Beratungsteam. So zahlen Sie nur für das, was Sie wirklich benötigen – ohne unerwartete Kosten bei Ihrem Wachstum.
Unterstützung
CoreMedia ist implementierungsintensiv und nicht als Self-Service-Plattform konzipiert. Das Kundensupport-Team steht den Nutzern jedoch jederzeit zur Seite. Ein dedizierter Online-Helpdesk bietet kompetente Unterstützung bei allen Kundenanfragen. Da der Onboarding-Prozess nicht dem Plug-and-Play-Modell folgt, werden geführte Beratungen und Administratorhandbücher für die Kontoeröffnung, Integration, Bereitstellung, Migration von Assets und weitere Aufgaben bereitgestellt. Redaktionelle Schulungen sowie Entwickler- und Produkthandbücher sind bei Bedarf ebenfalls verfügbar. Obwohl die Nutzer umfassende Unterstützung erhalten, ist es wichtig, dass Teams die erlernten Inhalte in ihre regulären Arbeitsabläufe integrieren, um die Plattform effektiv zu nutzen.
Der integrierte KI-Copilot CoreMedia KIO ermöglicht es Redakteuren außerdem, Fragen zu den Funktionen und Möglichkeiten von CoreMedia zu stellen, beispielsweise: „Wie starte ich einen Übersetzungs-Workflow?“ CoreMedia KIO steht als jederzeit verfügbarer Experte rund um die Uhr in jeder Sprache zur Verfügung.
Bei dringenden Problemen, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern, steht Ihnen unser Support rund um die Uhr zur Verfügung. Sie können uns auch unter [email protected] und Ihr Problem bei der Nutzung der Plattform detailliert beschreiben. Nach Eingang Ihrer E-Mail vereinbaren unsere Support-Mitarbeiter umgehend einen Live-Call mit Ihnen, um Ihnen die bestmögliche Lösung anzubieten. Nutzen Sie außerdem die Dokumentation und unsere Wissensdatenbank, um sich ein umfassendes Verständnis der Plattform und ihrer Funktionen anzueignen.
CoreMedia-Rezension
Das hat uns an CoreMedia besonders gefallen
- CoreMedia-Workflows sind für große Unternehmen konzipiert, die mehrere Standorte oder Kanäle verwalten möchten.
- Die hybride Headless-Infrastruktur bietet die perfekte Balance zwischen Flexibilität und Konsistenz. Ohne grundlegende Überarbeitung des digitalen Ökosystems können Teams weiterhin mit fortschrittlichen Frontend-Strukturen arbeiten und gleichzeitig Inhalte über das zentrale System bereitstellen.
- Die redaktionelle Steuerung gewährleistet Qualitätskontrolle und Genauigkeit, ohne dass sich die Nutzer eingeschränkt fühlen.
- Die Omnichannel-Vorschau hilft Marken dabei, Konsistenz über verschiedene Geräte hinweg zu schaffen und unterstützt optimierungsorientierte Entscheidungen.
- Von Arbeitsbereichslayouts, Inhaltsbereichen und Vorschaueinstellungen bis hin zu Plattformerweiterbarkeit und Sichtbarkeitseinstellungen kann alles auf der Grundlage redaktioneller Bedürfnisse und Ziele individuell angepasst werden.
- Der Co-Pilot, CoreMedia KIO, optimiert eine breite Palette von Publishing-Workflows innerhalb des redaktionellen Ökosystems und spart manuellen Aufwand.
- Das kompetente Kundensupport-Team bietet den Nutzern umfassende Unterstützung.
Verbesserungspotenzial
- Die Einrichtung mag für kleine Verlagsteams zu aufwendig erscheinen. Sie ist jedoch bewusst so konzipiert, dass sie den Bedürfnissen von Großunternehmen gerecht wird, die komplexe Content-Prozesse, mehrsprachige Projekte und kritische Dateninfrastrukturen verwalten.
- Wie bei anderen Anbietern von Enterprise-CMS basiert die Preisstruktur ausschließlich auf individuellen Angeboten, was es Teams ohne Beratung erschwert, die langfristigen Kosten zu analysieren. CoreMedias maßgeschneiderter Ansatz, der sich an den tatsächlichen Geschäftsanforderungen orientiert, vermeidet jedoch langfristig unerwartete Kosten.
- Obwohl die Anpassungsmöglichkeiten umfangreich sind, kann der Prozess eine hohe Abhängigkeit von technischen Teams mit sich bringen.
- CoreMedia fungiert sowohl als CMS als auch als DXP, doch die breite Palette an Funktionen könnte für Teams mit einfachen Veröffentlichungsanforderungen zu umfangreich erscheinen.
- Für Teams, die eine schnelle Implementierung benötigen, ist diese Plattform nicht optimal. Sind Ihre Abläufe komplexer als die reine Website-Verwaltung und verfügen Sie über einen dedizierten technischen Support, kann die Migration innerhalb von 6 Wochen abgeschlossen werden.
Schlussbetrachtung
Mit seiner hybriden Headless-Architektur, Governance auf Unternehmensebene, Omnichannel-Bereitstellung, Co-Pilot-Integration und fortschrittlichen Anpassungsmöglichkeiten ist CoreMedia eine überzeugende Lösung für Unternehmen, die über reines Website-Management oder Publishing hinausgehen und sich auf ganzheitliche digitale Erlebnisse konzentrieren möchten. Die Plattform zeichnet sich durch ihre operative Breite, Personalisierungsfunktionen und funktionsübergreifende Agilität aus. Marken benötigen jedoch technisches Know-how, um die Plattform optimal zu nutzen.
Auch wenn die Einarbeitungszeit für kleine Teams bei Implementierung und Anpassung zunächst steil erscheinen mag, bietet CoreMedia bewährte Vorlagen, sofort einsatzbereite Integrationen und dedizierten Implementierungssupport. CoreMedia kann zukunftsorientierten Marken, die eine optimale Kombination aus zentralisierter Steuerung und langfristiger Skalierbarkeit anstreben, einen entscheidenden Mehrwert bieten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Erfolg mit CoreMedia nicht nur von der Verfügbarkeit der Funktionen abhängt, sondern auch davon, wie gut es sich in die Arbeitsabläufe, die operative Infrastruktur und die Prioritäten der Marke integriert.





