Bryan Thomas Schmidt ist ein für den Hugo Award nominierter Herausgeber und Autor.
Was hat Sie dazu bewogen, im Bereich Digital-/Medienverlagswesen zu arbeiten?
Schon als kleines Kind habe ich mir immer Geschichten ausgedacht. Meine Mutter erzählte, ich hätte nie zweimal auf dieselbe Weise mit einem Spielzeug gespielt und wäre frustriert gewesen, wenn die Spielsachen nicht das konnten, was ich mir vorgestellt hatte. Aus diesem natürlichen Drang zum Geschichtenerzählen entwickelte sich ein langer Weg – vom Drehbuch- und Theaterstückschreiben über den Journalismus bis hin zur Prosa. Doch heute sind wir im digitalen Bereich gelandet, und da lag der Erfolg auf der Hand.
Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?
Ich wache auf, um Social Media, E-Mails usw. zu erledigen. Dann teile ich mir meinen Tag ein und beginne meist morgens mit dem Schreiben, gefolgt von der Bearbeitung von Texten vom späten Vormittag bis zum frühen Nachmittag. Danach ruhe ich mich wieder aus und kümmere mich um Social Media/E-Mails. Abends schreibe und bearbeite ich dann je nach Abgabetermin erneut.
Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Ich nutze Scrivener für erste Romanentwürfe und Word für alles andere, inklusive der Überarbeitung. TypeItIn verwende ich zum Speichern von redaktionellen Anmerkungen und Erklärungen. Zum Surfen nutze ich Chrome, für E-Mails Outlook und für E-Mails mein Android-Smartphone. Mein Laptop ist von Dell. Das ist im Wesentlichen alles.
Wie lassen Sie sich inspirieren?
Lesen, fernsehen, Menschen beobachten, rausgehen, Abenteuer erleben und das Leben kennenlernen, recherchieren – all das und noch viel mehr. Was auch immer funktioniert. Ich habe viele Ideen in der Schublade, an denen ich arbeiten kann, was auch hilfreich ist.
Was ist Ihr Lieblingstext oder Ihr Lieblingszitat?
Schloss von Lord Valentine Ein Buch von Robert Silverberg stünde weit oben auf der Liste, zusammen mit Der Hobbit von J.R.R. Tolkien Die Chronik ferner Welten von Mike Resnick wäre ein weiteres.
Welches leidenschaftliche Problem beschäftigt Sie momentan?
Schloss von Lord Valentine Ein Buch von Robert Silverberg stünde weit oben auf der Liste, zusammen mit Der Hobbit von J.R.R. Tolkien Die Chronik ferner Welten von Mike Resnick wäre ein weiteres.
Haben Sie Tipps für ambitionierte Berufseinsteiger im Bereich digitales Publizieren und Medien?
Netzwerken ist das A und O. Es öffnet mehr Türen und eröffnet Ihnen mehr Möglichkeiten als alles andere. Lernen Sie, Netzwerke zu knüpfen, über sich und Ihre Arbeit zu sprechen, ohne angeberisch zu wirken, und lernen Sie, respektvoll, freundlich und zugänglich auf andere zuzugehen – unabhängig davon, ob sie Ihre politischen, religiösen oder sonstigen Überzeugungen teilen. Das wird Ihren Erfolg maßgeblich fördern.