Alan Soon, Spezialist für die Transformation von Redaktionen, Gründer von The Splice Newsroom, Mitbegründer von ONA Singapore.
Was hat Sie dazu bewogen, im Bereich Digital-/Medienverlagswesen zu arbeiten?
Ich bin in Redaktionen groß geworden. Angefangen habe ich beim Radio, später wechselte ich zum Fernsehen, zu Nachrichtenagenturen, einer Zeitschrift und einem internationalen Nachrichtenportal. Es war ein langer Weg über zwei Jahrzehnte, aber ich liebe es!
Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?
Irgendwo am Morgen gibt es immer einen Kaffee. Aber damit enden die Konstanten. Der Tag ist größtenteils mit Meetings verplant (entweder persönlich oder per Skype/Hangouts/Messenger/WhatsApp). Ich nutze die Zeit, um mich über die aktuellen Entwicklungen in der Medienwelt zu informieren und diese zu analysieren.
Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Mein gesamtes Unternehmen basiert auf der Google Suite. Zu den Frontend-Anwendungen gehören Astro (E-Mails), Fantastical (Kalender), Todoist (Aufgaben), Simplenote (Notizen), WhatsApp und Telegram (Chat) sowie Twist (Zusammenarbeit).
Was tust du, um dich inspirieren zu lassen?
Ich lese viel und achte darauf, mir dafür Zeit zu nehmen. Podcasts helfen mir ebenfalls sehr beim Lernen. Ich reise auch viel, was mir neue Gedanken und Ideen eröffnet. Und noch etwas Wichtiges: Ich umgebe mich mit inspirierenden Menschen. Das ist entscheidend.
Was ist Ihr Lieblingstext oder Ihr Lieblingszitat?
„Man bekommt im Leben nie mehr, als man erwartet.“ – Bruce Lee
Welches leidenschaftliche Problem beschäftigt Sie momentan?
Der Wandel der Nachrichtenbranche im Kampf gegen veränderte Konsumgewohnheiten, Geschäftsmodelle und Monetarisierungsstrategien.
Gibt es ein Produkt, eine Lösung oder ein Tool, das Sie für ein gutes Design im Hinblick auf Ihre digitalen Veröffentlichungsbemühungen halten?
Google Suite. Sie lässt sich mit so gut wie allem integrieren.
Haben Sie Tipps für ambitionierte Berufseinsteiger im Bereich digitales Publizieren und Medien?
Fragen Sie sich immer: Welches Problem muss gelöst werden? Am Ende zählt nur das.