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    Umstrittene Werbeblocker-Software gewinnt rasant an Popularität

    Trotz der Versuche von Facebook und Google, die Nutzung von Werbeblockern einzuschränken, steigt deren Beliebtheit weiter an. Im Jahr 2016 nutzten etwa 11 Prozent der Internetnutzer auf rund …
    Aktualisiert am: 1. Dezember 2025
    Erin Wallace

    Erstellt von

    Erin Wallace

    Vahe Arabian

    Faktencheck durch

    Vahe Arabian

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    Herausgegeben von

    Vahe Arabian

    Trotz der Versuche von Facebook und Google, die Nutzung von Werbeblockern einzuschränken, steigt deren Beliebtheit weiter an. Im Jahr 2016 beschleunigten rund 11 Prozent der Internetnutzer auf etwa 600 Millionen Geräten – darunter Smartphones und Computer – ihr Surferlebnis durch die Installation von Software, die gezielt Werbung blockiert. Dies entspricht einem jährlichen Anstieg von 30 Prozent.

    Ein überzeugenderes Werbeerlebnis schaffen

    Kritiker argumentieren, dass digitale Verlage den Großteil ihrer Einnahmen aus Werbekampagnen generieren. Wenn Nutzer diese Anzeigen nicht sehen und nicht mit ihnen interagieren, verliert das Unternehmen Geld. Manche meinen, dass Leser durch die Installation von Werbeblockern eine ungeschriebene Regel zwischen ihnen und der Website oder dem digitalen Verlag brechen. Indem sie Werbung blockieren und trotzdem auf digitale Inhalte zugreifen, entgehen ihnen potenzielle Einnahmen, während sie weiterhin kostenlos auf die Inhalte zugreifen können. Wir bei SODP setzen uns für den Aufbau natürlicher Beziehungen zu unseren Lesern ein. Wenn Verlage ein überzeugendes Werbeerlebnis bieten können, hoffen wir, dass Leser keine Notwendigkeit sehen, diese zu blockieren. Im Jahr 2011 Google Es wurden anpassbare Anzeigeneinstellungen eingeführt, die Anzeigen basierend auf dem Suchverlauf, E-Mail-Texten oder kürzlich besuchten Seiten ausspielen. Diese Art personalisierter Werbung könnte die digitale Werbung insgesamt verbessern und Nutzer davon abhalten, einen Werbeblocker zu verwenden. In den USA und Europa findet der Großteil der Werbeblockierung auf herkömmlichen Computern statt; Werbeblockierung auf Smartphones ist im Westen noch ein relativ neues Phänomen. Im Gegensatz dazu finden 90 % der Werbeblockierung auf Mobilgeräten im asiatisch-pazifischen Raum statt. Das bedeutet, dass die meisten Leser in den USA und Europa, die Inhalte über Tablets und Smartphones abrufen, immer noch Werbung sehen. Mobiloptimierte Inhalte sind daher ein echter Vorteil für digitale Verlage. Die Beliebtheit von Werbeblockern dürfte sich in absehbarer Zeit nicht verringern. Was meinen Sie: Ist die Nutzung von Werbeblockern gegenüber digitalen Verlagen fair? Wenn Sie aktuell einen Werbeblocker verwenden, werden Sie ihn weiterhin nutzen? Und wenn Sie ein digitaler Verlag sind: Wie sehr schadet die Werbeblockierung Ihrer Meinung nach Ihrer Website oder Ihren Einnahmen? Teilen Sie Ihre Meinung im Kommentarbereich unten mit. Oder wenn Sie eine Neuigkeit oder einen Tipp haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an [email protected] .

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