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    Apples Aktualisierungen zur Transparenz des App-Trackings bieten die Chance, eine nachhaltige Infrastruktur zu schaffen

    Die letzten Jahre haben in der digitalen Werbelandschaft bedeutende Veränderungen mit sich gebracht, die durch zunehmende Gesetze zum Datenschutz vorangetrieben wurden. Die Branche war bereits gezwungen, sich anzupassen…
    Aktualisiert am: 1. Dezember 2025
    Tim Greenen

    Erstellt von

    Tim Greenen

    Vahe Arabian

    Faktencheck durch

    Vahe Arabian

    Vahe Arabian

    Herausgegeben von

    Vahe Arabian

    Die letzten Jahre waren von tiefgreifenden Veränderungen in der digitalen Werbelandschaft geprägt, die durch zunehmende Datenschutzgesetze vorangetrieben wurden. Die Branche musste sich bereits an das Ende von Drittanbieter-Cookies anpassen und konzentriert sich nun verstärkt auf den Aufbau von Kundenbeziehungen, die auf authentischen, wertorientierten Austauschprozessen und dem Vertrauen der Verbraucher basieren. Wenig überraschend trug auch Apple, das sich dem Datenschutz verpflichtet fühlt, mit der Ankündigung seines kommenden AppTrackingTransparency (ATT)-Frameworks zu diesem Wandel bei. Dieses Framework wird Auswirkungen darauf haben, wie App-Entwickler personenbezogene Daten für Werbezwecke nutzen.   Für alle, die es noch nicht wissen: Das neue AppTrackingTransparency (ATT)-Framework wird mit iOS 14.5 eingeführt, dessen Veröffentlichung unmittelbar bevorsteht. ATT verpflichtet App-Anbieter, die Zustimmung der Nutzer einzuholen, bevor sie deren Aktivitäten verfolgen oder auf die IDFA ihres Geräts zugreifen. Das bedeutet, dass Nutzer für jede App einzeln aktiv zustimmen müssen. App-Entwickler sollten beachten, dass sie nur einen Versuch haben, diese Zustimmung einzuholen.  Die bittere Realität ist, dass Apples Schritt zwar weitgehend den Erwartungen der Branche entspricht, aber dennoch einen großen Einfluss auf die Verdienstmöglichkeiten von App-Entwicklern haben wird.  Viele Entwickler mobiler Apps haben ihre Geschäftsmodelle darauf aufgebaut, ihre Apps im Apple App Store anzubieten. Diese Änderungen dürften diese Modelle zunehmend instabil und nicht mehr tragfähig machen. Mit der Einführung von AT&T wird allgemein erwartet, dass nur etwa 20-30% Die Zustimmung der Nutzer wird die Möglichkeiten von Werbetreibenden, Publishern und Datenanbietern, Kunden zu identifizieren und zu erreichen, die Kampagnenleistung zu messen und Daten auf Basis von IDFAs zu verknüpfen, erheblich beeinträchtigen. Da die Mehrheit der Nutzer plötzlich nicht mehr erkennbar ist, wird das Werbeinventar zunehmend unzugänglich, was zu einem Rückgang des Interesses und der Investitionen von Marken führt.  Sollte das Interesse der Werbetreibenden nachlassen, stehen mobilen Anbietern weniger Ressourcen für Investitionen in neue Produkte, die Verbesserung der Nutzererfahrung und die Gewinnung neuer Nutzer zur Verfügung. Dies führt letztendlich zu weniger kostenlosen mobilen Apps, was wiederum die Kundenzufriedenheit beeinträchtigen und den Wettbewerb in der Branche verringern könnte – ein Teufelskreis, der nicht nur für App-Anbieter, sondern auch für die Verbraucher katastrophale Folgen haben könnte. Der App-Markt möchte sich in einer solchen Situation nicht befinden. Um Zugang zu hochwertigen Inhalten zu erhalten, diese zu pflegen und zu unterstützen, muss der Sektor ein wettbewerbsfähiges Geschäftsmodell für alle Marktteilnehmer aufrechterhalten.  

    Was können App-Entwickler und -Publisher also tun, um sicherzustellen, dass sie ihre Inhalte weiterhin monetarisieren können?  

    Dies ähnelt der Situation, in der sich die Verlagsbranche mit dem Verbot von Drittanbieter-Cookies befand. Verlage mussten einen nachhaltigen und datenschutzfreundlichen Weg finden, um mit Werbetreibenden in Kontakt zu treten und gleichzeitig das Vertrauen der Verbraucher zu wahren.  Dasselbe gilt für den Markt für mobile Apps. App-Entwickler und Spielevermarkter benötigen gezielte Ansprache in großem Umfang, um die Kontrolle über ihre Nutzerbeziehungen zurückzugewinnen und so tragfähige Geschäftsmodelle zu betreiben. Letztendlich profitieren die Verbraucher von engeren, direkteren Beziehungen zu den Marken und Publishern, denen sie vertrauen, und von besseren Nutzererlebnissen, die durch ein auf Werbung basierendes App-Ökosystem ermöglicht werden. Die Branche benötigt eine neutrale, strategische Infrastruktur, die es App-Anbietern ermöglicht, ihr Geschäft aufrechtzuerhalten und sogar auszubauen, während gleichzeitig die Datenschutzstandards der Verbraucher gewahrt und die Richtlinien von Geräteherstellern und App-Stores eingehalten werden. Indem sie sich an der Verlagsbranche orientieren und auf ein Ökosystem umsteigen, das auf authentifizierten Erstanbieterdaten mit Zustimmung von AT&T basiert, können App-Entwickler dies erreichen und den Verbrauchern relevante, ansprechende und relevante Inhalte bieten.  Ähnlich wie im Verlagswesen sollten diese Veränderungen als Chance für die Branche gesehen werden, gemeinsam eine nachhaltige Infrastruktur zu entwickeln, die den Datenschutz und die Wahlmöglichkeiten der Verbraucher erhöht und das Online-Erlebnis verbessert.
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