Ich gebe etwas zu, was für ein Mitglied der Medienbranche wohl kontrovers sein dürfte: Ich mochte Twitter noch nie wirklich. Zugegeben, nicht gerade der mutigste Zeitpunkt für so ein Geständnis, aber besser spät als nie, nehme ich an.
Ich werde das ganze „Twitter war vor Musk besser„Debatte, denn ehrlich gesagt war ich von Anfang an kein Fan und bin daher nicht der beste Ansprechpartner für diese Frage.“.
Ich habe jedoch auch Argumente gehört, die Twitter als idealen Ort für Journalisten sehen, um sich eine treue und mobile Leserschaft aufzubauen. Es soll Medienunternehmen eine hervorragende Möglichkeit bieten, mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten und neue Inhalte zu bewerben. Und es soll sogar ein idealer Ort sein, um die aktuellsten Nachrichten zu erhalten.
Dennoch hat es mir nie gefallen. Hauptsächlich wegen des grauenhaften Signal-Rausch-Verhältnisses der Plattform. Kaum eine neue PerspektiveIch weiß, aber es ist bis heute relevant.
Es bleibt abzuwarten, wie die Geschichte von Musks Übernahme der Plattform ausgeht, auch wenn die Aussichten zugegebenermaßen eher düster aussehen. Aber Twitters zunehmende problematisches Verhältnis zu den Medien befeuert nun Spekulationen über mögliche Alternativen wie zum Beispiel Mastodon oder auch LinkedIn.
Alternativen sind nötig, unabhängig davon, ob Twitter scheitert oder nicht. Doch die Entwicklungen bei Twitter lassen mich über die wachsende Begeisterung der Verlage für ein anderes Kurzvideo-Netzwerk nachdenken: TikTok.
Eine TikTok-Präsenz wird zunehmend als Für Verlage nicht verhandelbarDas ist schließlich kaum verwunderlich, schließlich befindet sich dort das Publikum.





