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    Liz Jones – Redaktionelle Lösungen

    Redakteurin und Autorin bei Liz Jones Editorial Solutions. Mitglied der Society for Editors and Proofreaders (SfEP), Mentorin und Redakteurin für Newsletter-Aufträge. Braucht oft Kaffee, macht sich viele Sorgen. Mag Bäume, Gebäude, Camping…
    Aktualisiert am: 1. Dezember 2025
    Vahe Arabian

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    Redakteur und Autor bei Liz Jones Editorial Solutions. Mitglied der Society for Editors and Proofreaders (SfEP), Mentorin und Redakteurin für Newsletter-Aufträge. Braucht oft Kaffee, macht sich viele Sorgen. Mag Bäume, Gebäude, Camping und Roadtrips.

    Was hat Sie dazu bewogen, im Digital-/Medienverlag zu arbeiten?

    Nach meinem Architekturstudium und einem Jahr Berufserfahrung in einem Architekturbüro in Kuala Lumpur beschloss ich, meiner Leidenschaft für Bücher nachzugehen und eine Karriere im Verlagswesen zu starten. Ich ergatterte eine Stelle als Redaktionsassistentin bei einem Kinderbuchverlag. Später arbeitete ich für einen weiteren Kinderbuchverlag, wechselte dann in den Bildungsbereich und schließlich zu Sachbüchern für Erwachsene. Nach zehn Jahren Festanstellung war ich leitende Redakteurin, doch ich war bereit für eine neue Herausforderung und beschloss, mich selbstständig zu machen. Seit 2008 arbeite ich Vollzeit von zu Hause aus. Ich bin spezialisiert auf Lektorat und Korrekturlesen für verschiedene Kunden im Sachbuchbereich, darunter Verlage, Agenturen, Unternehmen und Privatpersonen.

    Wie sieht ein typischer Tag für Sie aus?

    Ich helfe den Kindern, sich für die Schule fertig zu machen, und sobald mein Mann sie abholt, setze ich mich für 30 Minuten bis eine Stunde zum Schreiben hin. (Ich schreibe Romane und Kurzgeschichten.) Danach gehe ich in mein Büro im Obergeschoss und widme mich meiner Arbeit. Normalerweise habe ich eine Liste mit Aufgaben, die ich erledigen muss, und konzentriere mich auf mehrere Projekte. Ich bin regelmäßig als Korrekturleserin für eine Agentur tätig, die Fachartikel erstellt, und beginne oft mit ein oder zwei kleineren Texten. Anschließend bearbeite ich meist einige längere Projekte und teile den Rest meines Tages in Blöcke von zwei bis drei Stunden ein. Etwa alle halbe Stunde mache ich eine Pause, um E-Mails und soziale Medien zu checken und – wenn ich es aushalte – auch die Nachrichten zu lesen. Um 15 Uhr hole ich die Kinder von der Schule ab und passe auf sie auf, während mein Mann Musikunterricht gibt. Sobald die Kinder im Bett sind, entspanne ich mich oder erledige noch ausstehende Arbeiten. Zum Schluss gehe ich vielleicht noch spät abends schwimmen! Oder schaue einfach einen Film.

    Wie sieht Ihr Arbeitsaufbau aus?

    Mein Arbeitsplatz ist recht simpel. Ein MacBook und ein zusätzlicher Bildschirm, plus natürlich Word. Für die Bearbeitung von Kundenaufträgen nutze ich außerdem InDesign. Und ich schwöre auf meinen Stehtisch – er hat mein Arbeitsleben verändert, da ich kaum noch Rückenschmerzen habe.

    Was tun oder gehen Sie, um sich inspirieren zu lassen?

    Lesen, spazieren gehen, joggen oder schwimmen. Zeit mit den Kindern verbringen, die beide tolle Fragen stellen! Mit meinem Mann über kreative Hobbys sprechen.

    Was ist Ihr Lieblingstext oder -zitat?

    Die Kunst besteht darin, zu lernen, wie man sich auf den Boden wirft und verfehlt. – Douglas Adams

    Was ist das leidenschaftliche Problem, mit dem Sie sich im Moment befassen?

    Das ist jetzt etwas Persönliches, aber ich arbeite gerade am zweiten Entwurf meines dritten Romans. Ich habe zwar schon zwei geschrieben, aber die waren wohl eher so eine Art Aufwärmübung. Vielleicht wird dieser hier ja besser! Ich liebe das Schreiben, aber es ist anstrengend – es erfordert viel Ausdauer. Durch meine eigenen Texte habe ich viel über das Lektorieren gelernt – und ich hoffe, ich habe jetzt mehr Verständnis für Autoren!

    Gibt es ein Produkt, eine Lösung oder ein Tool, das Ihrer Meinung nach gut zu Ihren digitalen Veröffentlichungsbemühungen passt?

    Ich liebe die Arbeit mit InDesign – es ist ein fantastisches Programm.

    Gibt es einen Rat für ambitionierte digitale Verlags- und Medienprofis, die gerade erst anfangen?

    Informieren Sie sich so gut wie möglich über die Branche, um sich von anderen abzuheben, und investieren Sie in gute Weiterbildung. Erwägen Sie außerdem den Beitritt zu einer Redaktionsvereinigung (wie z. B. der SfEP) – eine hervorragende Quelle für Schulungen, Unterstützung und Ideen.

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