Publisher schätzen Native Ads, weil sie sich nahtlos in den umgebenden Inhalt einfügen und so für eine bessere Nutzererfahrung (UX) und höhere Klickraten (CTR) sorgen. Allerdings können Anzeigen auch die Ladezeiten verlangsamen…
Publisher schätzen Native Ads, weil sie sich nahtlos in den umgebenden Inhalt einfügen und so für eine bessere Nutzererfahrung (UX) und höhere Klickraten (CTR) sorgen. Allerdings können Anzeigen die Ladezeiten von Seiten verlangsamen, da Skripte, die entweder Anzeigen platzieren oder das Nutzerverhalten analysieren, die Ladezeit verlängern können verantwortlich für 60% Die Ladezeit einer Seite kann sich dadurch verkürzen. Hier kommt AdStyle ins Spiel. AdStyle ist eine native Werbeplattform, die es Publishern ermöglicht, Anzeigen im nativen Stil auf ihrer Website einzubinden, ohne die Ladezeit spürbar zu beeinträchtigen. Die Werbe-Widgets fügen sich nahtlos in Form und Kontext des umgebenden Inhalts ein und bieten Nutzern so ein ungestörtes Seherlebnis.
Was ist AdStyle?
AdStyle, gegründet 2015, ist ein Native-Advertising-Netzwerk, das mit über 200 Websites zusammenarbeitet und Anzeigen in mehr als 30 Sprachen weltweit ausliefert. Es kooperiert mit führenden Marken, Werbetreibenden und Marketingfachleuten aus aller Welt. Das Alleinstellungsmerkmal der Plattform ist die Möglichkeit, hochwertige Native Display-Anzeigen mit hoher Conversion-Rate anzuzeigen, ohne die Ladezeit der Seite durch aufwändigen JavaScript-Code zu beeinträchtigen. Die Anzeigen-Widgets sind schnell, ressourcenschonend und asynchron ladefähig. Das bedeutet, dass der JavaScript-Code für die Widget-Installation parallel zur Seite verarbeitet wird, wodurch kaum zusätzliche Zeit für die Verarbeitung des Anzeigenskripts benötigt wird. AdStyle bietet Cost-per-Mile-Raten (CPM) zwischen 4 und 11 US-Dollar, abhängig vom Zielland der Anzeigen. Dieser CPM-Bereich liegt im oberen Bereich für Native Ads, der Branchenschnitt liegt bei 2 bis 5 US-Dollar. Höhere CPM-Raten sollten Publisher bei der Auswahl eines Native-Advertising-Netzwerks unbedingt berücksichtigen. Erwähnenswert ist auch, dass die Plattform … implementiert hat ziemlich umfangreiche Anforderungen Die Anzeigeninhalte müssen während der Kampagnenprüfung geprüft werden. AdStyle hat sich verpflichtet, den Zielgruppen der Publisher die relevantesten und markensichersten Anzeigen auszuliefern; diese Inhaltsprüfungen sind ein Mittel, um dies zu gewährleisten.
AdStyle-Publisher-Anforderungen
AdStyle arbeitet mit redaktionellen Verlagen zusammen, die einzigartige Inhalte erstellen und über eine etablierte Leserschaft verfügen. AdStyle bewertet Seiten anhand ihres Website-Traffics. Die Traffic-Anforderungen können jedoch variieren, und die Plattform verfolgt diesbezüglich keine starren Richtlinien. Jede Website wird individuell nach ihren Vorzügen geprüft. Die Plattform bietet Richtlinien zur Widget-Implementierung für Online-Publisher. Diese umfassen:
Anzeigen sollten beim Laden nicht mehr als 50 % des sichtbaren Bereichs der Seite einnehmen
Pop-up-Werbung, die beim Laden der Seite die gesamte Seite verdeckt, ist nicht zulässig
Pro Seite sind maximal fünf AdStyle-Widgets zulässig.
Um AdStyle nutzen zu können, müssen Publisher Folgendes tun: Melden Sie sich an Für die Plattform. Nach der Anmeldung haben Publisher Zugriff auf das Dashboard. Dieses ist übersichtlich, einfach und benutzerfreundlich. Wir fanden jedoch, dass die Ansichten für Publisher und Werbetreibende besser getrennt sein könnten. Aktuell werden beide Konten im selben Bereich angezeigt. Die Benutzeroberfläche ist aber weitgehend selbsterklärend und bedarf keiner großen Hilfestellung.
Domänen
Bevor Publisher die Widgets nutzen können, müssen sie ihre Domain zur AdStyle-Plattform hinzufügen. Dies erfolgt über das Menü auf der linken Seite des Dashboards. Dort finden Sie die Schaltfläche „Domains“. Ein Klick darauf öffnet eine Liste der bereits hinzugefügten Domains sowie die Option, eine neue Domain hinzuzufügen.
Um eine neue Domain hinzuzufügen, müssen Herausgeber lediglich den Namen ihrer Domain in das Textfeld „Neue Domain“ eingeben und auf „Speichern“ klicken.
Nach dem Klicken auf „Speichern“ wird dem Nutzer ein JavaScript-Code-Snippet angezeigt, das er möglichst nahe am Header-Bereich des Quellcodes jeder Seite seiner Website einbetten muss. Dadurch kann AdStyle den vom Nutzer eingegebenen Domainnamen überprüfen.
Durch Klicken auf die Schaltfläche „Fertigstellen“ gelangt der Nutzer zum Domainstatus, wo er alle hinzugefügten Domains, deren Verifizierungsstatus und das Hinzufügungsdatum einsehen kann. AdStyle benötigt bis zu 48 Stunden für die Domainverifizierung.
Nutzer können ihren Domain-Verifizierungsstatus ganz einfach überprüfen, indem sie nach dem Öffnen des Dashboards auf die Registerkarte „Domains“ klicken.
Uns gefiel die Einfachheit und Nachvollziehbarkeit des Prozesses sehr gut. Sobald eine eingegebene Domain verifiziert ist, können Nutzer Widgets zu ihrer Domain hinzufügen. Schauen wir uns diesen Prozess kurz an, um mögliche Hürden zu erkennen.
Widgets
Die Widgets von AdStyle basieren auf den Prinzipien des offenen Webs und nutzen maschinelles Lernen (ML), um Anzeigen an die Präferenzen der Zielgruppe anzupassen. So kann die Plattform dem jeweiligen Leser genau zum richtigen Zeitpunkt auf der Seite die passenden Inhalte vorschlagen. Um Widgets zu installieren, müssen Publisher im Dashboard auf der linken Seite das Menü öffnen und die Schaltfläche „Widgets“ auswählen.
Ein Klick auf „Widgets“ öffnet ein Fenster mit der Option, ein neues Widget hinzuzufügen. Falls bereits Widgets aktiv sind, werden diese in diesem Fenster angezeigt. Da wir die Plattform jedoch zum ersten Mal nutzten, war dieses Fenster für uns leer. Ein Klick auf „Neues Widget“ führt den Benutzer zu einem Formular, in dem er die Details des gewünschten Widgets eingibt. Uns gefiel, dass das Formular kurz und einfach auszufüllen war und nur vier Felder mit vordefinierten Feldern enthielt. Diese umfassen:
1. Domäne
Hier müssen Publisher die Domain auswählen, die sie zu Beginn hinzugefügt haben. Ein Klick in das Feld „Domain“ öffnet ein Dropdown-Menü mit allen bisher hinzugefügten Domains sowie der Option, eine neue Domain hinzuzufügen.
Publisher müssen die Domain, der sie das AdStyle-Widget hinzufügen möchten, aus der Dropdown-Liste auswählen. Falls die gewünschte Domain nicht angezeigt wird, kann sie über die Option „Neue Domain hinzufügen“ hinzugefügt werden. Hierfür sind die zuvor beschriebenen Schritte erforderlich. Im nächsten, optionalen Schritt kann eine Sprache ausgewählt werden.
2. Zielgruppensprache
AdStyle ermöglicht es Publishern, aus 40 weltweit gesprochenen Hauptsprachen auszuwählen. Die Plattform zeigt dann native Anzeigen in der vom Publisher gewählten Sprache an.
3. Widget-Typ
Hier können Publisher den Widget-Typ auswählen, den sie auf ihrer Seite einbinden möchten. Obwohl AdStyle auf Native Ads spezialisiert ist, können Publisher auch andere Widget-Typen wie Banner, Tab-Anzeigen und On-Scroll-Anzeigen auswählen.
Besonders gut gefiel uns an dieser Plattformfunktion, dass nach Auswahl eines Widget-Typs eine Vorschau angezeigt wird, wie das Widget auf der Seite aussehen wird. Außerdem werden die Abmessungen des Widgets auf der Seite festgelegt. Nutzer können diese Abmessungen anpassen.
4. Kopfzeilentext
Das vierte und letzte Feld ist der Überschriftentext. Dies ist eine weitere praktische und zeitsparende Funktion, mit der Herausgeber aus vordefinierten Überschriftentexten auswählen können, die im Widget angezeigt werden sollen.
Wählt man beispielsweise „Empfohlene Inhalte“ aus, werden native Anzeigen im Inhalt unter der Überschrift „Empfohlene Inhalte“ eingebettet. Leider bietet die Plattform keine Vorschau dieser Funktion, was zukünftig Verbesserungspotenzial bietet. Die Möglichkeit, jeden Widget-Typ und Überschriftentext auszuwählen und eine Vorschau der jeweiligen Kombinationen im rechten Bereich anzuzeigen, würde Publishern deutlich mehr Kontrolle bei der Auswahl des optimalen Widgets geben.
Nächste Schritte mit dem Dashboard
Was uns am AdStyle-Dashboard besonders gefällt, ist, dass es – anders als bei manch anderen Plattformen – nicht wie ein Flugzeugcockpit wirkt und man nicht erst stundenlang Tutorials durcharbeiten muss, um es zu verstehen. Es ist übersichtlich und hochfunktional. Alles, was ein Publisher braucht, ist im Menü auf der linken Seite gut sichtbar angeordnet. Werfen wir einen kurzen Blick auf die Funktionen, die Sie nach einer gewissen Nutzungsdauer der Plattform benötigen werden.
Berichte
Über den Reiter „Berichte“ können Publisher ihre Einnahmen nach verschiedenen Parametern aufschlüsseln und filtern. Der Reiter ist über das Menü auf der linken Seite direkt über „Widgets“ erreichbar.
Nach dem Öffnen bietet das Panel „Umsatzbericht“ den Herausgebern die Möglichkeit, die folgenden Filter anzuwenden:
Jeder ausgewählte Filter ermöglicht es den Herausgebern dann, die folgenden Metriken einzusehen:
Impressionen
Ansichten
Klicks
VCTR (sichtbare Klickrate)
CPC (Kosten pro Klick)
VRPM (sichtbarer Umsatz pro Tausend)
Verdient
Gewinn
Der Reiter „Einnahmen“ befindet sich im Bereich „Guthaben“ des linken Menüs. Die anderen Guthabenoptionen – wie „Guthaben hinzufügen“, „Automatische Aufladung“ und „Einzahlungen“ – sind hauptsächlich für Werbetreibende gedacht, die sie für ihre digitalen Werbekampagnen nutzen.
Dies ist ein weiteres Beispiel für die Verflechtung der Sichtweisen von Werbetreibenden und Publishern und ein Bereich, in dem wir uns zukünftig eine stärkere Trennung wünschen. Ein Erstnutzer müsste sich durch alle Tabs klicken, um den richtigen zu finden. Für viele Nutzer mag dies kein großes Problem darstellen, doch angesichts des hart umkämpften Marktes für digitale Werbung und der Vielzahl an Werbenetzwerken, die um die Aufmerksamkeit der Publisher konkurrieren, können solche kleinen Effizienzgewinne den entscheidenden Unterschied ausmachen. Ein Klick auf den Tab „Einnahmen“ öffnet einen Bericht, der Publishern drei Informationen liefert:
Wie viel sie bisher verdient haben
Wie viel davon wurde ihren Konten gutgeschrieben?
Der ihnen noch zustehende Betrag.
Die Plattform zahlt Publishern ihre Einnahmen innerhalb von 30 Tagen nach Monatsende über eine der zugelassenen Online-Zahlungsmethoden aus, sofern diese mindestens 50 US-Dollar an ausstehenden Beträgen angesammelt haben. Dies erleichtert es auch kleineren Publishern, ihre Einnahmen auszahlen zu lassen, selbst wenn sie keine großen Summen angesammelt haben.
Zahlungsmethode
Im Bereich „Zahlungsmethoden“ können Publisher ihre bevorzugte Auszahlungsmethode auswählen. Aktuell unterstützt die Plattform die direkte Einzahlung für Publisher in den USA und internationale Banküberweisungen für Publisher außerhalb der USA. Zusätzlich bietet sie die Option „Zahlungen einbehalten“, mit der Publisher ihre Zahlungen bei AdStyle bis zu einem späteren Auszahlungstermin speichern können, anstatt sie regelmäßig abzuheben.
Insgesamt hatten wir den Eindruck, dass die Plattform Publishern mehr Zahlungsoptionen wie PayPal und Payoneer bieten könnte. Mehrere neue Werbenetzwerke ermöglichen zudem Zahlungen und Einzahlungen mit Kryptowährungen. Wir verstehen jedoch, dass AdStyle angesichts der Unsicherheit auf den Kryptomärkten hier möglicherweise auf Nummer sicher gehen wollte. Dennoch ist dies eine weitere Funktion, die die Plattform in Zukunft in Betracht ziehen könnte.
Kontoeinstellungen
Schließlich bietet die Option „Kontoeinstellungen“ am unteren Rand des Menüs den Nutzern die Kontrolle über ihre persönlichen Daten.
Zu den Informationen, die Benutzer hier hinzufügen oder ändern können, gehören Namen, Firmenangaben, Kontaktdaten und die Art des Kontos – ob Werbetreibender oder Herausgeber.
Hilfe und Unterstützung
AdStyle bietet seinen Publishern einen persönlichen Account Manager mit 24/7-Support. Das ist ein wirklich praktisches Feature, insbesondere für neue Nutzer, wir selbst hatten jedoch keinen Bedarf, es zu testen. Sollten Publisher Probleme bei der Implementierung des AdStyle-Codes auf ihrer Website haben, steht ihnen außerdem ein technisches Support-Team zur Verfügung. AdStyle ist bestrebt, innerhalb weniger Stunden Lösungen anzubieten. Bei komplexeren Problemen kann die Bearbeitung jedoch einige Tage dauern.
AdStyle im Überblick
AdStyle ist eine hochfunktionale Werbeplattform, die hält, was sie verspricht: hochwertige, konversionsstarke Native Ads, die ohne Beeinträchtigung der Seitenladezeit geladen werden. Im Folgenden fassen wir zusammen, was uns an der Plattform besonders gefallen hat und wo wir Verbesserungspotenzial sehen.
Was wir an AdStyle lieben:
Benutzerfreundliche Oberfläche
Hohe CPMs
Zugang zu einem breiten internationalen Publikum
Einfach zu installierende Widgets, die Verlagen helfen, in kürzester Zeit loszulegen
Hervorragendes technisches Support-Team, das rund um die Uhr erreichbar ist
Strenge Prüfkriterien zur Gewährleistung markensicherer Werbung
Niedrige Auszahlungsschwelle, daher auch für kleine Verlage geeignet
Wo es Verbesserungspotenzial gibt:
Man könnte separate Dashboards für Publisher und Werbetreibende mit unterschiedlichen Funktionen verwenden
Könnte ein breiteres Spektrum an Zahlungsoptionen anbieten, darunter PayPal, Payoneer und Kryptowährungen
Insgesamt sind wir der Meinung, dass AdStyle zu den besten Native-Advertising-Netzwerken auf dem Markt zählt und Publishern einen erheblichen Mehrwert bietet. Nach der Genehmigung erhalten Publisher Zugriff auf hochwertige Native Ads. Der Einrichtungsaufwand ist minimal und unkompliziert – ein deutlicher Unterschied zu den üblicherweise erforderlichen Schritten bei der Anmeldung und Einarbeitung in neue Werbenetzwerke. Zusätzlich profitieren sie von personalisiertem Account-Support sowie technischem Support rund um die Uhr. Die strengen Qualitätskontrollen von AdStyle gewährleisten zudem, dass Publisher sicher sein können, dass ihre Inhalte mit markenkonformen Werbeinhalten kombiniert werden. Wir empfehlen Publishern, diese Plattform zu testen, wenn sie eine Alternative zu ihrem bestehenden Werbenetzwerk suchen, ihr Technologieportfolio um ein weiteres Werbenetzwerk erweitern möchten oder einfach ihre erste Native-Advertising-Plattform nutzen wollen.