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    Die werbefreie „Unbreaking News“-Plattform The Correspondent erreicht Crowdfunding-Ziel von 2,5 Millionen US-Dollar

    The Correspondent, eine neue Online-Medienplattform für aktuelle Nachrichten, hat ihr Crowdfunding-Ziel von 2,5 Millionen US-Dollar innerhalb von 29 Tagen erfolgreich erreicht. Die Finanzierung ermöglicht es The Correspondent, …
    Aktualisiert am: 1. Dezember 2025
    Shelley Seale

    Erstellt von

    Shelley Seale

    Vahe Arabian

    Faktencheck durch

    Vahe Arabian

    Vahe Arabian

    Herausgegeben von

    Vahe Arabian

    Der KorrespondentDie neue Online-Medienplattform „The Correspondent“ für aktuelle Nachrichten erreichte ihr Crowdfunding-Ziel von 2,5 Millionen US-Dollar innerhalb von nur 29 Tagen. Mit den Mitteln kann „The Correspondent“ ein Newsroom-Team aus festangestellten Korrespondenten, Redakteuren, Entwicklern, Designern sowie Mitarbeitern für Betrieb und Verwaltung aufbauen, um die Plattform Mitte 2019 zu starten. Knapp 43.000 Gründungsmitglieder aus über 130 Ländern beteiligten sich an der ersten Crowdfunding-Kampagne.

    Warum es wichtig ist:

    Die Finanzierung ermöglicht es „The Correspondent“, seine Mission zu verwirklichen: Nachrichten grundlegend zu verändern – von der Berichterstattung über ihre Produktion bis hin zu ihrer Finanzierung. Der enorme Erfolg des Crowdfunding-Projekts lässt zudem auf eine vielversprechende Zukunft für diese Art von Journalismus hoffen. Die Organisation hatte sich zum Ziel gesetzt, innerhalb eines Monats 2,5 Millionen US-Dollar zu sammeln; bereits nach 23 Tagen brach sie den Weltrekord für die meisten Unterstützer einer journalistischen Crowdfunding-Kampagne und erreichte 18.934 Investoren.

    Tiefer Graben:

    Das einzigartige Modell von The Correspondent ermöglicht es Mitgliedern, während des gesamten Berichterstattungsprozesses mit Korrespondenten und Redakteuren zusammenzuarbeiten – Wissen auszutauschen SachverstandPersönliche Erfahrungen prägen die Geschichten. Die Organisation basiert zudem auf der Überzeugung, dass Journalismus für alle erschwinglich sein sollte und arbeitet nach dem Prinzip „Sie entscheiden, was Sie zahlen“. „Wir freuen uns sehr, dass es tatsächlich funktioniert“, sagte Rob Wijnberg, Gründungsherausgeber. „So werden wir direkt von unseren Lesern finanziert und sind dennoch für alle zugänglich. Wir sind ein mitgliederfinanziertes öffentliches Gut. Eine Win-Win-Situation.“ Neue Mitglieder können The Correspondent beitreten und ihren Mitgliedsbeitrag selbst wählen. Dieser ermöglicht ihnen ein Jahr lang nach dem Start den Zugriff auf die Plattform. Der bisher durchschnittliche Mitgliedsbeitrag beträgt 30 US-Dollar.

    Das Fazit:

    „Wir sind überwältigt und zutiefst berührt von der Unterstützung unserer Förderer aus aller Welt“, sagte Wijnberg. „Dass wir unser Spendenziel in so kurzer Zeit erreicht haben, zeigt, wie sehr den Menschen Journalismus am Herzen liegt und wie bereit sie sind, dafür zu bezahlen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam eine Redaktion aufzubauen und Geschichten zu erzählen, die uns helfen, die Welt um uns herum zu verstehen – und sie zum Besseren zu verändern.“