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    Sanfter Verkauf mit redaktionellem E-Commerce

    In der Vergangenheit bauten Zeitschriftenverlage erfolgreich loyale Beziehungen zu ihren Lesern und ein kaufkräftiges Publikum auf, das bereit war, sorgfältig ausgewählte Inhalte zu erwerben, die ihren Bedürfnissen entsprachen. Seit Beginn der …
    Aktualisiert am: 1. Dezember 2025
    Vahe Arabian

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    Früher bauten Zeitschriftenverlage erfolgreich loyale Beziehungen zu ihren Lesern auf und schufen eine kaufkräftige Zielgruppe, die bereit war, sorgfältig ausgewählte Inhalte zu erwerben, die ihren Bedürfnissen entsprachen. Seit den Anfängen des Internets stellt dies jedoch sowohl Zeitschriftenverlage als auch E-Commerce-Unternehmen vor große Herausforderungen. Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Motivationen der Nutzer und ihrer jeweiligen Phase im Kaufprozess. Es besteht ein erheblicher Unterschied zwischen Nutzern, die recherchieren und zum Kauf bereit sind, und Online-Konsumenten, die gleichzeitig höhere Ansprüche an das Online-Erlebnis stellen, um ihre Kaufentscheidung zu erleichtern. Wie haben diese Unternehmen also die Herausforderung gemeistert, die Lücke zwischen Inspiration und Kaufabwicklung zu schließen?

    Die Macht des redaktionellen Kommerzes 

    Erst seit wenigen Jahren gibt es ernsthafte Bemühungen, die Kluft zwischen Content und Commerce durch redaktionelle Bearbeitung von Marken-Content zu überbrücken. Diese Methode hat nicht nur sorgfältig gestaltete Verkaufsstellen auf Websites geschaffen, die Kunden ein informatives, einzigartiges und angenehmes Einkaufserlebnis bieten, sondern die Website selbst zu einem eigenständigen Anziehungspunkt gemacht. Beispiele hierfür sind Net-a-Porter, Farfetch, Shop Bazaar (von Harper’s Bazaar), Pose, Kaleidoscope und andere, die erfolgreich versucht haben, diese Lücke zu schließen und innovative redaktionelle Inhalte anzubieten, die ein Gefühl von Personalisierung und Begehren in Bezug auf die angebotenen Produkte erzeugen. Ziel ist es, die Kunden mit einer Geschichte und später mit dem Produkt zu verbinden Modebranche Es gibt hervorragende Beispiele, insbesondere für die Modebranche, für die Anwendung der Content-/E-Commerce-Strategie. Diese Strategie zielt darauf ab, Kunden für die Markenidentität, die Markenbotschaft und letztendlich die Online-Plattform als bevorzugte Anlaufstelle zu gewinnen. SEO, Social-Media-Marketing und Earned Media durch gezielte Content-Kuration sind entscheidend für einen erfolgreichen Content-E-Commerce-Ansatz. Diese Art des Handels wird immer einfacher, da die Fülle an Inhalten und Informationen dezentralisiert ist und der Fokus weniger auf bestimmten Websites liegt.

    Welche verschiedenen Arten von redaktionellen E-Commerce-Modellen gibt es?

    • Social Commerce – Websites, die Empfehlungen von Besuchern und deren Freunden in Form von Beiträgen/Produkten integrieren. Im Wesentlichen handelt es sich um nutzergenerierte Plattformen, die es Nutzern ermöglichen, ihre Meinungen zu äußern und so die Meinungen anderer beim Kaufprozess zu bestätigen.
    • Websites mit nativer Werbeintegration – Nutzung der Widget-Integration in bestehende Inhalte von Anbietern wie Outbrain für „empfohlene Beiträge oder Produkte“.
    • Digitales Magazin – Eine Adaption des traditionellen Magazinformats mit ansprechenden Inhalten wie Videos. Inspire Conversations beschreibt es so: „Durch regelmäßige Rubriken wie Interviews mit Fragen und Antworten, Style-Seiten von Prominenten und Reiseführer sowie durch innovative Videos und Designs mit nahtlos integrierten Shopping-Links.“
    Jedes Modell hat seine Vor- und Nachteile. Wie bereits erwähnt, ist es jedoch die fortschreitende Dezentralisierung von Inhalten, die digitalen Verlagen und E-Commerce-Websites helfen wird, die Lücke zwischen Inspiration und Kauf zu schließen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für weitere Verlage und E-Commerce-Unternehmen, den Schritt zu wagen und diese hybriden Ansätze zu übernehmen, um ihre Produkte nicht nur auffindbar, sondern auch direkt kaufbar zu machen.

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